Freiheit

So da ist er – der erste Tag des neuen Lebensabschnitts… Ich hatte gestern meinen letzten Arbeitstag. Nach zwei Jahren habe ich Schwalbach Auf Wiedersehen gesagt. Mir ist es nicht leicht gefallen, da ich den Chaos Haufen ja doch sehr lieb gewonnen habe und während der Zeit bei Samsung wirklich viel Spaß hatte. So viele durchgeknallte Menschen an einem Ort, da kann ich mich ja nur wohl fühlen. Liebe Kollegen, vielen Dank für die tolle Zeit, ihr werdet mir fehlen!

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Aber wie ihr euch vorstellen könnt gibt es schlimmeres als morgens aufzuwachen und „frei“ zu sein! Ich hatte schon ziemlich Stress damit, den letzten Arbeitstag vor sich zu haben, weil es doch mit der größte Abschied ist. Man verbringt viel Zeit mit verschiedenen Menschen, durchlebt Gefühle in allen Extremen, redet viel Quatsch und lacht viel. Und ich wusste das es mir schwer fällt zu gehen, aber ich wusste auch, dass es dazu gehört und es schade wäre wenn ich nicht traurig wäre. Dann hätte ich einiges falsch gemacht in den letzten zwei Jahren. Aber gut, wie soll ich sagen, die Wehmut wird dann ganz schnell von einem Lächeln verdrängt, wenn ich daran denke was so auf mich zukommen wird.

Jetzt sitze ich hier so mit den frühlingshaften Vogelgezwitscher, in das sich immer mal wieder eine Polizeisirene aufgrund der EZB Eröffnung mischt, trinke meinen Kaffee und lasse das Gefühl der FREIHEEEEEEIIIIIIIIT zu :-). Haha, das ist echt ziemlich geil. Keine Verpflichtungen, keinen Stress und einfach das tun und machen zu können worauf ich Lust habe. Und das für die nächsten Monate… Es ist immer noch nicht in meinem Köpfchen angekommen, aber das macht ja keinen Unterschied. Das wird schon irgendwann in mein Bewusstsein kommen und wenn nicht, dann halt nicht. Dann laufe ich eben ohne des Bewusstseins frei zu haben und zu sein grinsend durch die Gegend ;-).

Und ein bißchen was zu tun gibt es ja auch noch. Daher werde ich die nächsten Tage bestimmt nicht über Langeweile klagen können. Rucksack Probe packen, die restlichen Sachen für den Umzug packen, detailliert noch mal alles durch gehen, ob ich auch wirklich nichts vergessen habe, die Unterlagen für meine Homebase zusammen stellen, Wetter in Thailand checken und Sonnencreme kaufen. 8)

Es gibt schlimmeres…

Noch 8 Tage und 2 Stunden

Abstract: (für die Lesefaulen)

Noch in Frankfurt, ausschlafen, Kaffee trinken, in Jogginghose auf dem Sofa liegen, erster Tag in Freiheit, traurig über Abschied, aber trotzdem riesen Vorfreude 🙂

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