Alltags Update

Tag 322: Paihia, Neuseeland

26° – Sonnenschein

Mein ganz normales Leben in Neuseeland – wobei normal nicht immer gleich normal ist.

Juhu, ich lasse dann auch mal wieder endlich was von mir hören. Es ist ja echt schön über einen Monat her, dass ich geschrieben habe, aber ganz so viel ist ja nicht passiert, da ich hier ja mehr oder weniger normalen Alltag habe ;-). Aber diesen Alltag unterbreche ich kommenden Donnerstag, weil es dann für mich schon nach Thailand geht. Absolut unwirklich und ich bin total aufgeregt und freue mich tierisch. Die ersten Tage werde ich in Bangkok  verbringen und mich dort mit verschiedenen Leuten treffe und am 29.02. hole ich dann die Mami vom Flughafen ab. Oh man, das wird so unwirklich in Bangkok am Flughafen zu stehen und darauf zu warten, dass Mama raus kommt. Haha, unfassbar geil :-).

Gut was ist seit Anfang Januar so passiert…? Ich habe ein neues Hobby. Ein Hobby bei dem ich niemals gedacht hätte, dass ich das irgendwann als meine neue Lieblingsfreizeitbeschäftigung ansehe und schon mal gar nicht, dass ich mir dafür am Wochenende einen Wecker stelle. Aber so ist es. Ich habe es akzeptiert… Ich gehe wandern! Ja genau, ich Jenny bezeichne wandern als mein neues Hobby und ich stelle mir am Wochenende einen Wecker auf 07:30, damit ich den ganzen Tag Zeit habe zu wandern. Ach Papa, dein Gesicht würde ich jetzt gerne sehen :-). Ich kann es auch noch nicht ganz glauben, aber ich finde es einfach nur toll.
Irgendwie hat es mir das Tongariro Crossing angetan. Danach war ich echt völlig begeistert und habe mich etwas schlau gemacht was es sonst noch so für tolle Wanderwege gibt hier. Und wie wir alle wissen gibt es unheimlich viele in Neuseeland. Relativ schnell bin ich auf den Te Arora Track aufmerksam geworden. Dieser Track auch als „The long Pathway“ bekannt startet ganz im Norden Neuseelands, also am Cape Reinga und endet ganz im Süden der Südinsel. Insgesamt braucht man wohl so 3-4 Monate um den ganzen Track zu machen und man sollte im September/Oktober starten, da man ansonsten im Süden Probleme mit Schnee bekommen könnte, wenn man später los läuft. Naja, dazu bin ich ja jetzt eh zu spät und das wäre für den Anfang etwas zu ambitioniert, aber ich habe angefangen Teilstrecken von diesem Track zu laufen. Und ich finde es einfach nur geil. Meistens sind die Strecken so um die 20km und die Landschaft ist ja eh immer und überall wunderschön hier in Neuseeland. Schauen wir mal wie viel Kilometer ich hier noch so machen werde :-).

Ansonsten gehe ich ganz normal arbeiten. Eine Woche bin ich in Auckland im Office und dann bin ich meistens die Woche drauf in der traumhaften Bay of Islands mit einer Gruppe. So wie auch gerade im Moment. Den heutigen Tag hatte ich „frei“, weil meine Gruppe auf eine geführte Tour zum Cape Reinga gefahren ist, die ich schon gemacht habe. Also habe ich diesen wunderschönen Sommertag genutzt und bin nach Russell rüber gefahren. Russell ist zum einen die erste Hauptstadt Neuseelands und zum anderen der Ort an dem ich damals vor 11 Jahren Urlaub von Australien gemacht habe. Und ich habe tatsächlich die Bank wieder gefunden auf der ich damals viel Zeit verbracht habe. Ansonsten habe ich nicht so viel wieder erkannt in Russell, aber dieser Blick ist einfach unvergesslich: Das war ehrlich gesagt ein ziemlich abgefahrener und emotionaler Moment. An die Stelle zurück zu kehren, an der ich mir damals selbst das Versprechen gegeben habe nach Neuseeland zurück zu kehren, hat mich echt berührt. Ich kann mich so gut daran erinnern wie ich genau an dieser Stelle saß und über meine Australien Zeit nachgedacht habe und mich gefragt habe wie mein Leben so weiter geht. Tja und heute konnte ich mir quasi selbst ein paar Antworten geben :-).

Was kann ich sonst noch berichten? Meine Wochenende in diesem Jahr waren alle ziemlich gut gefüllt mit Aktivitäten. Entweder ich war wandern, oder habe ich Gegend mit einem Mietwagen erkundet und letztes Wochenende bin ich mit einem Freund aus Köln nach Coromandel gefahren. Coromandel ist eine Halbinsel in der Nähe von Auckland und wir sind mit Matthias Auto am Karnevals Wochenende dorthin gefahren. Ihr könnt euch vorstellen welche Musik hauptsächlich aus den Lautsprechern ertönte :). Ein Highlight in Coromandel ist die so genannte Cathedral Cove – bekannt aus dem 2. Teil von Narnija und es gibt wohl auch ein Windows Desktop Hintergrund Foto. Nun ja und wir zwei Spezialisten waren nicht wirklich gut vorbereitet… Es hat die Tage vorher relativ geregnet und es war fast dauerhaft bewölkt. Wir haben uns nicht wirklich Gedanken gemacht was uns genau erwarten wird, aber wir haben uns hoch motiviert auf den Weg gemacht. Am Auto noch kurz über Sonnencreme gesprochen, aber dann irgendwie doch zu faul gewesen sie raus zu holen. (Anmerkung der Redaktion: Ich sage meinen Mitglieder quasi jeden Tag: „Das Wetter wechselt in Neuseeland unheimlich schnell und die Sonne ist so stark, dass man auch bei Wolken immer Sonnencreme tragen sollte – mind. LSF 30+.“) Nuuuuuun jaaaaaa, ich bin halt echt gut darin schlaue Tipps zu geben, aber das mit dem selber einhalten ist eher schwierig. Ihr könnt euch denken was passiert ist, natürlich kam die Sonne innerhalb von 15min raus und wir hatten strahlend blauen Himmel und einen 45min Weg vor uns. Tja und jetzt habe ich das was mein Bruder liebevoll „Mallorca Assi Bräune“ genannt hat. Nach drei Tagen ordentlichem Sonnenbrand kann man nun nach wie vor die Ränder meines T-Shirts sehen. Aber ich arbeite hier in Paihia daran, dass es wieder weg geht ;-). Aber anhand der Fotos könnt ihr euch denken, dass es sich trotz Sonnenbrand definitiv gelohnt an:

  

  

Und springende Delfine gab es noch gratis dazu :-).

Ja und so verbringe ich zur Zeit meine Wochenende oder auch Arbeitszeit. Von daher werdet ihr verstehen, dass mein Grinsen nach wie vor fest in mein Gesicht getackert ist.

So langsam fange ich an mir Gedanken über meine langfristige Planung zu machen. Und ich kann euch sagen, da ist nur ein wirrer Haufen an vielen vielen Ideen und Gedanken, aber die werde ich irgendwann mal entwurschteln – nicht jetzt. Jetzt weiß ich, dass ich nach Thailand fliege und dann wieder zurück nach Auckland, zurück in meinen Job und dann… wir werden sehen.

Es gibt da jemanden, der total gut darin ist mir weitere wundervolle Flausen in den Kopf zu setzen. Ich habe vor ein paar Monaten eine tolle Person über eine Internet Community kennen gelernt und nach vielen vielen Skype Telefonaten bin ich nun stolz darauf sagen zu können, dass sie zu einer Freundin geworden ist. Ist ja auch kein Wunder, sie ist ebenfalls an diesem einzigartigen Tag, dem 24.04. geboren und lebt in Köln. 😀 Und das tolle an Tanja ist, dass sie noch verrückter ist als ich und ganz viele verrückte Ideen hat, die sie dann auch einfach macht. Ihr aktuelles Projekt ist es mit dem Fahrrad um Island zu fahren. Kann man mal machen, warum auch nicht?! Man braucht ja nur ein Fahrrad, ein Zelt und jede menge Mut. Naja und sie lebt einen Lebensstil, den ich sehr spannend finde und mich auch darüber identifizieren kann. Der so genannte „Teilzeitnomade“ – viel unterwegs, viel Zeit für Abenteuer, aber mit fester Base und wer weiß, vielleicht wird das das mein nächstes Projekt diesen Lebensstil anzustreben :-). Falls jemand ein wenig in Tanjas verrückten Geschichten stöbern möchte, dann kann ich euch nur wärmstens ihren Blog empfehlen: http://teilzeitnomaden.de. Macht Spaß und ist so herrlich anders normal.

Aber wie gesagt, ich lasse jetzt erst mal Thailand auf mich zu kommen, gehe zurück nach Neuseeland und welches Abenteuer dann auf mich wartet werden wir sehen :-). Ich bin mir sicher, dass es nicht langweilig wird!

Adrenalin und Muskelkater

Tag 282: Auckland, Neuseeland

25° – sonnig, leicht bewölkt

Die Weihnachtsferien habe ich genutzt um die wunderschöne Nordinsel zu bereisen

***Euch allen ein traumhaftes Jahr 2016***

Seit gestern bin ich wieder in Auckland und habe den heutigen Tag noch frei. Ich habe es nicht ganz verstanden, aber aus irgendeinem Grund ist hier der Montag noch frei. Ganz cool muss ich sagen, so habe ich Zeit meine Wäsche zu waschen und mich etwas von meiner Tour zu erholen. Nach 8 Tagen Action, Adrenalin und wenig Schlaf freut sich mein Körper über etwas Ruhe. Aber meine Gesichts Grinse Muskulatur bekommt noch keine Pause, da ich nach wie vor vor mich hin grinse, da die Tour einfach nur der absolute Wahnsinn war. Wir alle wissen ja, dass Neuseeland eins der schönsten Länder der Welt ist, aber es ist noch mal viel schöner als man es sich vorstellen kann. Wirklich!

Für euch vorab zur Info. Ich bin mit einem Busunternehmen gereist, die eine feste Route haben und vieles schon vorab organisieren. Wenn man möchte kann man aussteigen und wieder einsteigen wann man möchte (hop on – hop off System) und die halten nicht nur an den große Touri Orten sondern auch an Orten wo keine anderen Touristen sind. So, dass alle die mit „STRAY“ reisen auch das nicht touristische Land kennen lernen.


Tag 1: Surfen in Raglan

Raglan ist der Surf Hotspot in Neuseeland und da wo unter anderem Jack Johnson und Ben Harper leben und surfen. Hier haben wir bei traumhaften Wetter unsere ersten Surf Erfahrungen gesammelt – was soll ich sagen – ich stand auf dem Brett 😉 und durften abends einen traumhaften Sonnenuntergang auf dem Boot erleben.  OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Attachment 1


Tag 2: Waitomo Caves und Mourea

Von Raglan sind wir dann nach Waitomo gefahren wo es hunderte von Höhlen gibt und diese Höhlen sind bekannt für die vielen Glühwürmchen, die sich dort sehr wohl fühlen. Hier kann man verschiedene Touren buchen und ich habe mich für die „Haggas Honking Hole“ entschieden. 3 Stunden lang durch die Höhle klettern, sich von Wasserfällen abseilen, durch Tunnel kriechen und natürlich auch die Glühwürmchen besichtigen. Heilige Scheiße, als ich mich von einem 20m hohen Wasserfall abseilen sollte und genau gar nichts gesehen habe (in so ner Höhle ist es ja schon sehr dunkel…), sondern nur das Wasser gehört habe, da hat mein Herz doch ganz schön gepocht. Ich glaube so aufgeregt war ich bei keiner anderen Aktivität bisher, aber gelohnt hat es sich alle mal.

Nach den Höhlen sind wir dann weiter nach Mourea gefahren, einem Ort in dem ganz viele Maoris leben und wir hatten die einmalige Chance in einer Marae zu übernachten. Die Marae ist das Gemeinschaftshaus von den Maori Stämmen und ist ein wenig vergleichbar mit einer Kirche. Der Stamm aus diesem Ort hat uns traditionsgemäß empfangen und wir durften uns alle den „Hongi“ zur Begrüßung geben – das ist der traditionelle Nasenkuss. Zweimal berühren sich die Nasenspitzen dabei. Gibt eine Frau einem Mann drei Berührungen heißt das, dass sie ihn heiraten will. 😀 Nein keine Sorge, es waren bei mir immer nur zwei mal. Den Jungs wurde beigebracht wie man den „Haka“ tanzt und wir Mädels haben einen traditionellen Tanz gelernt. Und abends haben wir dann das große Bettenlager aufgebaut und gemeinsam in der Marae übernachtet. Das war wirklich eine tolle Erfahrung damit gehöre ich jetzt auch zu der Familie dieses Stammes 🙂

Waitomo Waitomo 2

OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Tag 3: Rotorua

In Rotorua stinkts. Das kann man nicht anderes und schöner formulieren. Aufgrund von einem Vulkan Plateau duftet die ganze Stadt nach faulen Eiern bzw. Schwefel und hat die höchste geothermische Aktivität der Welt. Rotorua ist bekannt für die blubbernden Schlammlöcher, die heißen Quellen, Geysire und auch für die Abenteuer Aktivitäten. Rotorua gilt als Adrenalin Hauptstadt der Nordinsel. Eine der bekanntesten Aktivitäten ist das White Water Rafting. Hier kann man in einer Rafting Tour 3 Wasserfälle runter raften und einer davon ist 7m hoch. Damit ist das der höchste Wasserfall der kommerziell befahren werden darf. Und das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen ;-). Nach der Rafting Tour war mein Körper dann doch ganz schön müde. So viel Action innerhalb von 3 Tagen war er nicht gewöhnt, aber glücklicherweise konnte ich am Nachmittag in einer der heißen Thermal Quellen entspannen und was gutes für Haut und Muskeln tun. Am nächsten Morgen habe ich mich dann noch dem Zorbing gewidmet. Zorb ist eine Sportart aus Neuseeland bei der man sich in einen überdimensionalen mit Wasser gefüllten Gummiball legt und einen Hang runterrollt. Einen Heidenspaß sag ich euch.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  OLYMPUS DIGITAL CAMERA

DSC_0104 OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Tag 4: Lake Aniwhenua

Ein zauberhafter Ort an dem wir übernachtet haben, in mitten vom nichts, in einem Maori Dorf gibt es eine wunderschöne Unterkunft in der wir noch ein wenig was über die Maori Kultur gelernt haben und zum Abendessen das klassische Maori Dinner bekommen haben – „Hangi“. Es wird ein Loch in den Boden gegraben, hier kommen heiße Kohlen rein und darauf werden dann rohes Fleisch und Gemüse gelegt, alles wird sorgfältig abgedeckt und dann darf das ganze 3 Std. tief in der Erde brutzeln. Aufgrund des herab tropfenden Fett des Fleisches entsteht Rauch und alles wird schön durchgeräuchert. Oh man, das war echt verdammt lecker kann ich euch sagen :-).

Am nächsten Morgen sind wir dann noch in heißen Quellen geschwommen, so dass ich schön den ganzen Tag einen leichten Schwefel Duft auf meiner Haut hatte. 😀

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Taupo

Hier haben wir nicht übernachtet, sondern nur einen Zwischenstopp eingelegt. Einen ganz besonderen Zwischenstopp, den ich so schnell wohl nicht vergessen werde…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

DCIM100GOPRO DCIM100GOPRO

DCIM100GOPRO DCIM100GOPRO

Klein Jenny fliiiiiiiegt… 15.000 Fuss (ca. 4.500m) und eine Minute freier Fall über Neuseelands größtem See. Ich kann euch sagen, dass macht süchtig. Es ist so unfassbar geil, dass es da eigentlich keine Worte für gibt.  So geil! Ich kann es immer noch nicht glauben und wenn ich nur dran denke kribbelt wieder alles. 🙂 🙂 🙂


Tag 5 & 6: Whakahoro – Blue Duck Station

Der Ort vorher war ja schon mitten im Nichts… Aber die Blue Duck Station ist noch mal viel weiter im Nichts als Lake Aniwhenua. Nachdem man das letzte bisschen Handyempfang hinter sich gelassen hat fährt man noch mal gute 40 min und kommt dann auf der Farm an und fühlt sich in den wilden Westen zurück versetzt. Und soll ich euch was sagen? Unfassbar wunderschön! Auf dieser Farm wird unter anderem der Manuka Honig hergestellt, der wohl teilweise Preise als bester Honig der Welt gewinnt. Neben Aktivitäten wie Kayak fahren (entlang eines der Great Walks), Ausritt und 4WD Safari kann man hier auch ua. auf Ziegen Jagd gehen. Ich habe mich für das Kayak fahren und den Ausritt entschieden. Auf Ziegen schießen ist dann doch nichts für mich. 😉

Hier haben wir zwei Nächte übernachtet, hatten nette Gesellschaft von ein paar Einheimischen, die sich um die Bienen kümmern und Silvester haben wir auch hier verbracht. Wir haben mit unserer Gruppe ein BBQ veranstaltet und sind dann rüber zum Hauptfarmhaus wo es dann die Silvester Party gab. Nun ja… So ne Farm Party ist dann doch ein kleines bisschen anders… 😀 Es gab Axtwerfen und frisch geschossenes Schwein am Spieß und ansonsten nicht so ganz viel Party Stimmung. Da wir am nächsten Morgen sehr früh raus mussten habe ich mich dann um 23.00 Uhr dazu entschieden ins Bett zu gehen. Ja richtig, ich habe in das Jahr 2016 rein geschlafen und habe mich gefreut wie ein kleines Kind :-). Und den ganzen nächsten Tag habe ich mich darüber gefreut, dass ich so früh ins Bett bin. Aber dazu gleich mehr ;-).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Tag 7: Tongariro Crossing

Mein erster Tag des Jahres 2016 hat um 05.30 Uhr gestartet, Tasche packen, Proviant vorbereiten, die Alkohol Leichen der letzten Nacht sanft wecken und los ging. Wir hatten nämlich große Pläne. – Das Tongario Crossing – . Das ist einer der schönsten Tages Wanderwege der Welt und wurde durch „Mordor – Herr der Ringe“ noch mal etwas berühmter. 19,4 km: Vielleicht versteht ihr jetzt warum ich es vorgezogen habe ins Bett zu gehen als bis Mitternacht durchzuhalten. 😉

Man startet auf 1.100m, läuft lange Zeit neben Mt. Doom lang (Da wo Frodo den Ring ins Feuer wirft), darf dann die Devils Staircase beklimmen und kommt oben am Red Crater an, der noch aktiv ist. Oh mein Gott, als wir da oben ankamen waren wir aber so was von fix und fertig, aber es hat sich gelohnt. Mir fehlen wirklich die Worte um zu beschreiben wie es da oben aussieht. Das ist so unglaublich! Um kurz vor zwölf haben wir es bis zum höchsten Punkt geschafft – 1.886m – von wo aus man diesen grandiosen Blick auf die Blue Lakes hat. Und da in unserer Gruppe hauptsächlich Europäer waren haben wir mal einen kurzen Stopp eingelegt und zeitgleich mit euch das neue Jahr begrüßt. Das war ziemlich geil da oben zu stehen und runter zuzählen. So hatte ich dann auch noch mein Reinfeiern :-). und ich glaube es gibt keinen schöneren Ort als dort oben ins neue Jahr zu feiern. Ich wusste, dass das Crossing toll wird und zu meinen Highlights gehören wird, aber das es so geil ist hatte ich echt nicht erwartet.

Aber so schön es auch war, die letzten 3km waren die Hölle. Haha, mir hat echt alles weh getan und der Muskelkater hält auch immer noch an. Aber ganz ehrlich, ich würde es jederzeit wieder auf mich nehmen 🙂

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA


Tag 8: Wellington

Müde, kaputt und glücklich sind wir dann am nächsten Tag in Wellington angekommen. Dort habe ich mich dann noch mit ein paar meiner Kids auf nen Bierchen getroffen und wir haben mit unserer Stray Gruppe noch ein wenig Abschied gefeiert bevor es dann für mich am nächsten Tag wieder zurück nach Auckland ging.


Jeder einzelne Stopp war ein Highlight für sich, Neuseeland ist einfach nur traumhaft. Also alle, die noch überlegen (und ich weiß es gibt ein paar von euch ;-)) nicht zögern – kommt her!!! Das waren nur Teile der Nordinsel, ich habe mir sagen lassen, dass die Südinsel noch beeindruckender ist.

Aber bitte kommt nicht vom 18.02. – 20.03. da bin ich nämlich nicht in Neuseeland sondern fliege in meine asiatische Heimat Thailand zurück :-). Ein Highlight jagt das nächste. Ich bin gespannt was 2016 noch so für mich bereit hält!

 

 

 

 

 

 

 

Heiligabend

Tag 272: Auckland

Schmuddelwetter (nach 5 Tagen perfektem Sommerwetter)

Es weihnachtet sehr

Ihr lieben, ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und ein paar wunderschöne Tage. Wahrscheinlich seid ihr alle gerade in den letzten Vorbereitungen. Die letzten Geschenke einpacken, die Gans einlegen oder das mousse au chocolat vorbereiten. Oder vielleicht doch die Flip Flops und und den Ventilator aus dem Keller holen? 😉

Mein „heiliger Abend“ ist ja quasi fast vorbei und bald ist es Zeit ins Bett zu gehen. Aber trotzdem wollte ich euch noch schnelle eine Weihnachtsnachricht schreiben, da meine Karten anscheinend eh noch nicht angekommen sind… Nun ja die haben ja auch einen weiten Weg und ich war wie immer zu spät dran.

Passend zum Heiligabend kam heute auch das Schmuddelwetter raus. So konnten wir Deutschen wenigsten einen Anflug von heimatlichen Weihnachtsgefühlen bekommen. Das war ansonsten in den letzten Tagen nämlich mehr als schwierig. Traumwetter, der Duft von frischen Erdbeeren und die Diskussion wann wo welches Festival ist, lassen keine Weihnachtsgefühle aufkommen. Aber trotzdem gibt es auch hier Weihnachten. Santa Claus ist mir in den letzten Tagen häufiger über den Weg gelaufen, die Busfahrer fahren mit Weihnachtsmützen und roten Krawatten durch die Gegend und jeder ruft sich fröhlich und lautstark „MERRY CHRISTMAS“ zu.

Ich habe versucht mir mit Hilfe von Glühwein (Glühfix sei dank) und selbst gebackenen Plätzchen (Danke <3) und der guten alten Rock Christmas Playlist Weihnachtsstimmung zu erzeugen. Dödüm, das hat nicht funktioniert. Deshalb hatte ich schon vor ein paar Tagen für mich entschieden, dass dies Jahr Weihnacht für mich mehr oder weniger ausfällt. Man muss es ja nicht erzwingen.

Zumal ich auch meinen nächsten Trip planen bzw. vorbereiten muss. Am 26.12. gehe ich nämlich für ein paar Tage auf Tour und werde die Nordinsel erkunden. Surfen, Raften, ggf. Skydiven, einen Tagestrip durch „Mordor“ und eine Übernachtung in einem Maori Dorf stehen auf dem Plan. Einer unserer Partneragenturen nimmt mich mit und zeigt mir ein paar Orte auf der Nordinsel. Ich freue mich tierisch und auch mein lieber Rucksack Karl ist schon ganz aufgeregt, dass es endlich mal wieder los geht.

Heute habe ich einen halben Tag gearbeitet. Meine Kollegin ist schon im Weihnachtsurlaub und daher war ich die ganze Woche alleine. Einer meiner Kids (also ein Mitglied der Organisation) war gestern im Büro und hat mich völlig entsetzt angeguckt als ich ihm gesagt habe, dass ich nen halben Tag arbeite. „Aber es ist doch Weihnachten…“ „Ja richtig, aber trotzdem sind wir einen halben Tag für euch da…“  Das war trotzdem irgendwie komisch für ihn. Heute morgen ging dann überraschenderweise die Bürotür auf. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass keiner unserer Mitglieder in Auckland ist und ich alleine im Büro sein werde. Nein! Rick – war so entsetzt darüber, dass ich Heiligabend einen halben Tag alleine im Büro verbringe, dass er sich entschieden hat mir Gesellschaft zu leisten. Ohhhh, da war ich gerührt kann ich euch sagen. Er ist morgens extra noch schnell los, um mir ein kleines Geschenk zu besorgen und hat sein eigenes Päckchen von seiner Mama dann in meiner Anwesenheit geöffnet. Wir haben dann heute morgen laut WHAM aufgedreht, Dominosteine gegessen, die Deko rausgeholt und sind durchs Büro getanzt. 😀

Attachment 1-1 Attachment 3

Ach, ich habe einfach die besten Kinder der Welt. Wir waren dann auch der Meinung, dass wir stilecht anstoßen mussten. Im Kühlschrank habe ich dann hochwertigen Traubenwein mit Bubbles gefunden. (Also wirklich – Traubensaft mit Kohlensäure in einer Sektflasche) Nun ja… Und dann war da irgendwie noch ein Rest Korn im Kühlschrank. Puh schwierige Entscheidung… Ähm also wie soll ich sagen… Wir wollten unseren Traubensaft etwas „aufpeppen“. 😀 Tja lange Rede kurzer Sinn, ich habe meinen heiligen Abend heute Vormittag um 11.00 Uhr mit Korn gestartet. Nach der dritten Runde „Last Christmas“ haben wir uns noch stilecht einen Döner geholt und haben damit, unserer Meinung nach, das beste aus dem Heiligabend Vormittag heraus geholt was geht. Das darf man eigentlich auch keinem erzählen… Und man sollte es vielleicht auch nicht öffentlich auf einem Blog posten – aber hey es ist ja Weihnachten ;-).

Attachment 2

Heute Nachmittag habe ich dann angefangen meine Sachen für die Trip zu waschen und so, Essen vorbereitet und telefoniert. Ja und jetzt sitze ich hier so am heiligen Abend allein zuhause, der Glühwein ist alle und denke so… Mmmh eigentlich müsstest du dich doch jetzt einsam fühlen, aber irgendwie tue ich das überhaupt nicht. Ich bin mit der Gesamtsituation sehr zufrieden :-). Ich habe mir vorhin Spargel gemacht und für morgen einen Weihnachtswackelpudding vorbereitet. Roter und grüner Wackelpudding geschichtet mit Mascarpone und vielleicht hat der rote Wackelpudding nen Glühfixbeutel abbekommen und der grüne wurde mit etwas Calvados aufgepeppt – fürs Weihnachstfeeling, ihr wisst schon. Morgen Mittag werde ich dann zum Weihnachts-Wasien-BBQ gehen. In Neusseland wird auch erst am 25.12. gefeiert und ein paar Expats und Reisende haben sich zusammen getan und werden gemeinsam das Weihnachten fern der Heimat feiern. Das wird bestimmt lustig, aber wird wohl auch nicht all zuviel mit Weihnachten zu tun haben.

Tja und dann werde ich am 26.12. früh morgens in den Bus steigen und meine Tour starten. Ich freue mich wie bolle!!! Abenteuer Urlaub und das geschenkt – es ist schon cool in der Touri Branche zu arbeiten. 🙂

Aber… Das allergrößte Geschenk was unterm Baum dieses Jahr lag ist ein ganz anderes. Und zwar —-Trommelwirbel—-: Ich fahre zusammen mit meiner Mama nach Thailand und wir machen drei Wochen Urlaub zusammen! Viele von euch wissen, dass damit ein Lebenstraum für mich in Erfüllung geht. Ich kann meiner Mami mein heiß geliebtes Thailand zeigen. Das ist so unfassbar cool! Ich kann es noch nicht ganz glauben und zähle die Tage.  (-67-) Dann sehen wir uns in Bangkok und werden zusammen Thailand bereisen. ❤ 🙂 <3. Ich werde schon ein paar Tage eher fliegen und die Zeit bestmöglich nutzen und weitere Freunde und Bekannte treffen. Ach ich freue mich. Thailand ist ja doch so ein kleines bißchen Heimat für mich. Nun ja und danach… Danach geht es wieder zurück nach Auckland. Mein Arbeitgeber hat mich für die Zeit freigestellt… Irgendwie muss ich was richtig machen, dass die mir einfach mal so eben 5 Wochen „Urlaub“ genehmigen. Wahnsinn und es freut mich auch. Bis Thailand bin ich noch ziemlich viel unterwegs, dann bin ich bis Mitte/Ende März in Thailand, dann wieder und dann zurück in Auckland. Und was dann kommt – wir werden sehen. Es fängt wieder an zu kribbeln, diverse Pläne in meinem Köpfchen, aber ich habe ja noch ein paar Wochen. Es wird nicht langweilig und das ist auch gut so. 🙂

Ihr Lieben, habt ein schönes Weihnachtsfest! Ich melde mich dann spätestens Anfang Januar mit vielen Bildern und Reiseberichten :-).

WAS BISHER GESCHAH… Folge 5

Uuupsi, mein Update ist mehr als überfällig, aber nun endlich 🙂

Nach Thailand, Südvietnam , Nordvietnam, Laos und Thailand 2.0 folgte:

Südkorea

south-korea-40604_960_720

Der ausschlaggebende Grund warum ich mich für Korea entschieden haben ist eine Freundin und Ex-Kollegin, die im Urlaub da war und sie mich gefragt, ob wir uns in Seoul auf nen Kaffee treffen. Ja… Warum nicht :-).

Bei einem Kaffee in Seoul ist es dann natürlich nicht geblieben und ich habe noch eine kleine Rundreise dran gehängt. Ingesamt war ich 5 Wochen in diesem wahnsinnig tollen und vielfältigem Land:

Folie1


Station 1: Seoul

Zwei Wochen lang habe ich zum einen Zeit mit meiner Freundin verbracht, an meiner Selbstständigkeit gearbeitet und diese faszinierende Stadt auf mich wirken lassen.


Station 2: Gwangju

Hier habe ich zwei Tage gecouchsurft und nichts besonderes erlebt oder gemacht. Es ist einfach eine ganz normale große Stadt und genau das fand ich toll. Das normale koreanische Leben zu sehen :-).


Station 3: Yeosu

Zwei Nächte in der alten Expo Stadt haben gereicht um mich völlig zu faszinieren. Yeosu und Umgebung sind wunderschön. Ein kleines Hafenstädtchen in der man das internationale Feeling aufgrund der Expo 2012 noch spüren kann.


Station 4: Busan

Die zweitgrößte Stadt, Hafenmetropole und das Hauptreiseziel nach Seoul und der Insel Jeju. Hier ist viel los, Traumstrände, Financial District, Fisch und eine Multikulti Atmosphäre. Insgesamt war ich vier Nächte in Busan.


Station 5: Gyenongju

Die alte Silla Hauptstadt sollte unbedingt besucht werden! Ich bin begeistert von der vielen Kultur und den traumhaft schönen Orten. Klein aber fein und viel zu erleben und zu entdecken. Leider hatte ich nur zwei Tage eingeplant, wäre gerne länger geblieben.


Station 6: Daegu

Das war für mich nur eine Übernachtungsstation, aber eine Modenshow in der Einkaufsstraße mit schlechter deutschen Techno Musik durfte ich noch mitnehmen.


Station 7: Gangneung

Der Urlaubs- Strandort schlechthin für die Koreaner. Ein traumhafter Strand und ein schönes Örtchen um zu entspannen.


Station 8: Sokcho

Gehört definitiv zu meinen Highlights. Nicht unbedingt die Stadt an sich sondern der unfassbar beeindruckende National Park „Seoraksan“. Da würde ich jederzeit wieder hin fahren. Zwei Nächte waren definitiv zu wenig!


Station 9: Seoul

Hier habe ich dann noch mal eine knappe Woche verbracht und ich muss sagen, dass ich mich echt heimisch gefühlt haben in Seoul. Ich glaube es war nicht mein letztes Mal in Seoul… Und zu dem habe ich hier innerhalb von fünf Tage meine Reisepläne komplett über den Haufen geworfen und mir mal eben einen neuen Alltag in Auckland geplant.


Meine Highlights:

  • Seoul mit all sein Facetten
  • UWA Guesthouse – das beste Hostel auf meiner bisherigen Reise
  • Seoraksan National Park
  • Die frische spätsommerliche Luft
  • Socken mit Enten, Eisbären und Hasen Motiven
  • Koreanisches BBQ und Soju mit Grapefruit Geschmack
  • Gyeongju – die ehemalige Silla Hauptstadt
  • Die deutsche Reisegruppe mit der ich einen Tempel gemeinsam besucht habe. Es war so toll in einer Gruppen nur von deutschen älteren Herrschaften zu sein :D.
  • Das Melodie in Seoul, wenn die Metro ankommt

In Zahlen:

  • 36 Tage = 5 Wochen und 1 Tag
  • 15 Paar neue Socken
  • 7 Tage hat es gedauert bis ich mir Danke und Hallo merken konnte
  • Gesamtausgaben in Südkorea: € 1.271,-
    • Unterkunft: € 345,-
    • Essen: € 350,-
    • Transport: € 340,-
    • Klamotten: € 50,-
    • Geschenke und Sonstiges: € 150,-
    • Entertainment: € 31,-

Südkorea ist ein Land was definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bei den Reisenden bekommt. Aber vielleicht macht es das aus ;-).

  Attachment 3

Attachment 4  Attachment 5

Attachment 2  Attachment 1

Summertime = Weihnachtszeit

Tag 254: Auckland, Neuseeland

18°-32° – sonnig

Mein Alltag in Auckland und die Herausforderung keine Deutsche zu sein

Mir ist gerade mit Schrecken aufgefallen, dass fast drei Wochen seit meinem letzten Beitrag vergangen sind… Eigentlich versuche ich ja alle zwei Wochen zu schreiben, aber da die letzten Wochen hier einfach nur verrückt und voll gepackt waren habe ich es einfach nicht geschafft. Nun ja, aber da ich ja einen mehr oder weniger normalen Alltag habe passiert auch verhältnismäßig wenig. Aber trotzdem genug um euch davon zu berichten :-).

Erst einmal wünsche ich euch einen schönen 2. Advent und einen tollen Nikolaus Tag. Meiner sieht so aus:

Summertime

Sommer, Sonne und Erdbeeren :-). Zwar findet man auch in Neuseeland viel Weihnachtsdeko und die altbekannten Lieder laufen überall, aber mit Weihnachtsfeeling hat das so gar nichts zu tun. Letzte Woche als ich die ersten Weihnachtsmarktbilder bekommen habe lag ich gerade am Pool, mit Blick auf Palmen und habe leckere Erdbeeren gegessen – dazu habe ich kölsche Hits gehört was dem ganzen eine noch absurdere Note gegeben hat -, aber ich fands geil :D.

Was kann ich euch berichten? Ich bin immer noch in Auckland, wohne immer noch in der WG und arbeite immer noch für die Firma, die die Backpacker betreut, die mit einer Organisation nach NZ reisen. Alle zwei Wochen haben wir eine „VIP“ Gruppe, die eine komplette Woche Betreuung bekommen, mit denen wir dann in die Bay of Island im Northland fahren. Davon hatte ich ja beim letzten Mal schon berichtet, aber ich glaube mein Highlight hatte ich noch gar nicht geteilt.

Der Vorteil, wenn man in der Touri Industrie arbeitet ist, dass man ja ganz viele Kontakte in diese auch hat. Aufgrund dieser Kontakte habe ich beim letzten Trip an einer Tour teilnehmen dürfen. „Swimming with the dolphins“. Die Bay of Island hat nämlich eigentlich fast durchgängig Delfine zu Besuch. Wir also morgens aufs Boot in der Hoffnung sie schnell zu finden um dann auch ne Runde in das 17° kalte Wasser zu springen. 😉 Nun ja, das ist uns erspart geblieben, denn wir hatten dann eine kleine Planänderung… Nach ca. 20min kam nämlich die Info, dass die Orcas in der Bay sind und daher sind wir ganz schnell dahin gefahren. Ja was soll ich sagen… Ich bin für über 3 Std. Orcas durch die Bay of Island gefolgt. Und diese Orcas waren an dem Tag auf Kuschelkurs und sind bis an unser Boot dran gekommen. Unser Guide meinte, dass passiert alle 2 Jahre. Ich glaube damit ist es offiziell. Ich bin nicht nur ein Glückskind – im habe die Premium Version mit Sahnhäubchen an Glücksgenen. Oh man das war wirklich ein unfassbar aufregendes Erlebnis und sehr beeindruckend.

Orca 2 Orca 1

 

Und spätestens zu dem Zeitpunkt bin ich Pahia ( der Ort wo wir mit der Gruppe alle zwei Wochen hinfahren) komplett verfallen. Vorletzte Woche war ich wieder mit ner super coolen Gruppe da und die nächste Tour geht auf Grund der Weihnachtszeit erst im Januar wieder und ich kann es kaum erwarten wieder hinzufahren. Die letzte Gruppe war auch nun ja ich sag mal Party erprobt. Von daher war die Zeit sehr gesellig und dementsprechend anstrengend :D. Wenig Schlaf, ungesundes Essen und viel Alkohol. Aber was soll ich sagen – ich kanns noch und die Kids können noch viel von mir lernen. Karneval könnte kommen – ich bin bereit ;-).

Bei dieser Gruppe habe ich mich noch als Deutsche geoutet, da sie alle brav englisch mit mir geredet haben. Aber irgendwann ist das gekippt und es war eine ewige Diskussion warum ich denn als Deutsche Englisch mit ihnen rede. Oh man, also ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich mich in einem englischsprachigen Land dafür rechtfertigen muss Englisch zu sprechen. Aber wie auch immer – es war mir eine Lehre und nun ist es offiziell: Ich bin Finnin! Gemeinsam mit meiner Kollegin haben wir entschieden, dass ich aus Finnland komme und letzte Woche musste ich dann tatsächlich das erste Mal meine wahre Identität verheimlichen ;-). Eine neue Gruppe von deutschen Backpackern ist angekommen, die ich vom Flughafen abgeholt habe. Aber diese falsche Identität bringt doch einige Herausforderungen mit sich:

  1. Nicht lachen – alle die mich etwas kennen wissen ja, dass ich ganz gerne mal lache und vor allem dann, wenn man es vielleicht nicht unbedingt tun sollte.
  2. Die deutschen Namen nicht deutsch aussprechen – wenn ich also meine Teilnehmer Listen durchgehe muss ich jetzt die deutschen Namen mit irgendeinem erfundenen Akzent aussprechen –> wo wir auch wieder bei Herausforderung Nummer 1 wären
  3. Kein Deutsch mehr verstehen – wenn also zwei Deutsche vor mir darüber diskutieren wo die nächste Toilette ist – natürlich in Deutsch – darf ich nicht reagieren. Ich verstehe ja nichts :D. Ich verweise auf Herausforderung 1.
  4. Finnische Basics lernen – „Hallo“ und „Danke“ sind die Wörter, die man immer gerne erfahren möchte als Reisender. Darauf brauche ich ja jetzt eine Antwort.

Nun ja, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt haben wir damit einen Heidenspaß und bisher bin ich offiziell nicht aufgeflogen ;-). Da ich aber häufig morgens vor der Arbeit noch mit Deutschland skype oder telefoniere ist die Gefahr aufzufliegen sehr groß, wenn ich das Büro nicht abschließe. Leben am Limit sage ich euch!

Oder wenn meine Freunde aus Deutschland schnell im Büro vorbei kommen um sich zu verabschieden. Wir haben versucht wenigsten ein paar Wörter Finnisch zu sprechen, aber da unser aller Finnisch jetzt nicht so überzeugen ist sind wir wieder bei Herausforderung 1 gelandet. Letzte Woche hatte ich nämlich gleich zwei mal Besuch von Fredde und Max, die zwei Wochen in NZ unterwegs waren. Obwohl ich schon einige Monate unterwegs war hat es sich angefühlt als hätten wir noch letzte Woche zusammen in Wiesbaden nen Weinchen getrunken 😉 Voll toll :D!

Fred und Max

Wie ihr seht wird es auch hier nicht langweilig. Die nächsten Wochen werden dann etwas ruhiger und zwischen den Jahren haben wir geschlossen. Und da ich ja inzwischen ganz gute Kontakte in die Touri Branche habe, werde ich diese Zeit bestmöglich nutzen und bekomme von unseren Reisepartner das nette kleine Weihnachtsgeschenk für zwei Wochen mehr oder weniger umsonst über die Nordinsel zu reisen. Gibt schlimmeres. Dann habe ich auch wieder mehr Bilder für euch und neue Reiseberichte ;-).

Genießt die Vorweihnachtszeit – trinkt einen Glühwein für mich mit. Ich habe mir schon Glühfix bestellt und werde dann hoffentlich bald mir meinen eigenen Glühwein hier zubereiten können.

Sweet as…

Tag 232: Pahia, Neuseeland

24° – Sonnig

Mein Alltag in Auckland und die harte Arbeit in Pahia

Erst einmal vorweg, es tut mir Leid, dass ich gerade so schlecht im Kontakt halten bin und teilweise nicht auf die Nachrichten reagiere! Zum einen ist das Wifi hier teilweise katastrophal und ich habe keine Lust 5min zu warten bis eine Nachricht durchgestellt ist und zum anderen ist der Faktor Zeit bei mir gerade auch eine beschränkende Komponente. Zudem habe ich jetzt auch eine NZ Nummer und das Handy mit der deutschen Nummer nicht immer dabei. Also bitte nicht böse sein. So… das nur als organisatorisches vorab. 😉

2,5 Wochen bin ich jetzt im Land der Kiwis und kann nicht so Recht glauben, dass es erst gute zwei Wochen sind. Es fühlt sich an wie Monate. Wahrscheinlich weil mal wieder sooooooo viel passiert ist, dass es sich viel länger anfühlt. Okay, ich versuche zu bündeln:

ARBEIT

Meine zweite Woche als Travel Coordinator ist nun vorbei. Es gibt viel zu lernen, viel zu entdecken und viel zu organisieren, aber es macht echt super viel Spaß. Was mache ich denn eigentlich? Wir haben ein Büro inmitten von Auckland und dies ist die Anlaufstelle für all unsere Mitglieder. Wer sind unsere Mitglieder? Im Endeffekt kann sich jeder, der ein Work & Holiday Jahr in Neuseeland machen möchte bei uns anmelden und bekommt dann die Vorort Betreuung. Diese umfasst das Abholen vom Flughafen, Präsentationen und Informationen zu Neuseeland an sich, Hilfe bei der Jobsuche, Unterstützung bei Tour- und Busbuchungen, eine Umarmung bei zu großem Heimweh und die Nutzung des Wlans in unserem Office. Im Endeffekt alle Themen, die die Backpacker interessieren. Man kann sich die Post zu uns schicken lassen und fungieren damit ein wenig als Homebase für die Zeit im Ausland. Es macht mir total Spaß mal wieder mit Jugendlichen / jungen Erwachsenen zu arbeiten und ich habe mich schnell eingelebt. Klar gibt es noch viele Informationen, die mir fehlen (wo man zum Beispiel den besten Skydive machen kann), aber das werde ich jetzt alles nach und nach heraus finden. Wir haben einen normalen Office Alltag, sprich Montag – Freitag und die Wochenenden eigentlich frei.

Eigentlich, weil wir alle zwei Wochen noch eine Besonderheit haben. Man kann über unsere Agentur (bzw. Partneragenturen) auch das Deluxe Starter Packet buchen wo man dann nicht nur die ersten Tage organisiert bekommt sondern die erste Woche. Darin ist dann eine Tour in das so genannte Northland inkludiert wo ich mich gerade befinde :-). Vier Nächte verbringt die Gruppe dann in Pahia und wird von einem von aus dem Büro betreut. Dieses mal durfte ich das sein und für diese Tour lasse ich lieber die Bilder sprechen 😉

Bay of Islands:

 

Waitangi Treaty Grounds:

 

Cape Reinga – der nördlichste Punkt Neuseelands

 

Es gibt schlimmere Arbeitsorte ;-).

WOHNUNG

Ich habe ein Zimmer im Süden von Auckland in einem 4er Haus gefunden. Hier in Neuseeland ist es ziemlich normal, dass man sich ein Haus mit mehreren teilt. Es handelt sich dabei eigentlich fast immer um Bungalows. Zur Zeit wohne ich hier mit zwei Kiwi Zwillingen Anfang 20, einem anderen Neuseeländer, der aber bald aus zieht und einem Iren, der derzeit im Wohnzimmer schläft und auf Wohnungssuche bin. Also ich unter vier Jungs. Was soll ich sagen… nachdem ich einmal durch geputzt habe, habe ich mich dann etwas wohler gefühlt :D. Die Miete ist günstig, der Weg zur Arbeit ist einfach und der Ausblick traumhaft. Aber bisher ist es keine Wohlfühl WG, sondern eher eine gute Zweck WG, aber an meine WG aus Frankfurt würde ja eh nichts dran kommen <3. Es ist für den Moment völlig in Ordnung, aber wir gucken mal wohin das führt.

ALLGEMEINES WOHLBEFINDEN

Ich bin soooo glücklich in Neuseeland zu sein und einen Alltag zu haben. Es ist toll, aufregend und gibt mir ein wundervolles Sicherheitsgefühl :-). Aber ich muss zugeben, dass ich noch ziemlich am routieren bin. Fulltime Job + Abends teilweise mit den Teilnehmern essen gehen + Selbstständigkeit (was ca. 10-20 Std. die Woche sind) + Organisation des Alltag (Einkaufen, Fahrkarte kaufen, Badmatte fürs Badezimmer kaufen und so n Kram) + Kontakt halten und die ganzen Infos aufsagen bringt mich doch gerade an meine Kapazitätsgrenzen. Mein Körper teilt mir das natürlich auch mit und ist seit einer Woche ziemlich angeschlagen. Nun ja, aber auch kein Wunder bei den Zeit- und Wetterumstellungen und ich friere nach wie vor regelmäßig (und das obwohl ich keine Frostbeule bin). Aber auch diese Herausforderung werde ich meistern. Deshalb bin ich die letzten Tage auch immer brav um 22.00 Uhr ins Bett gegangen :-). Ich denke ich werde noch eine weitere Woche brauchen um meinen Rhythmus zu finden, aber das ist ja auch irgendwie normal. Die ersten Kontakte habe ich schon aufgebaut und den ersten Besuch hatte ich auch schon 🙂 🙂 :-). Neuseeland ist gerade bei meinen Freunden unheimlich beliebt so dass ich schon das erste Bierchen auf die Kölner-Kiwi Verbindung trinken durfte. Nun ja, aber bei einem Bierchen ist es nicht geblieben…

McSeb

Am Mittwoch habe ich schon das nächste Treffen wo ich dann auf die Bielefeld/Wiesbaden – Kiwi Verbindung trinken werde und Ende Dezember steht auch schon ein Date fest. Das ist so cool und aufregend :-).

Wer hat noch vor nach Neuseeland zu kommen? Noch habe ich Termine in meinem Kalender frei und kann euch helfen eure Reise zu planen, ich sitze ja jetzt an der Quelle :-).

Kia Ora – Neuseeeeeeeeeland

Tag 217: Auckland, Neuseeland

17° – durchwachsen – gerade sonnig

Meine Tage in KL (Kuala Lumpur) und die Ankunft in Neuseeland

Ist euch der Temperaturen Umschwung aufgefallen? Von 33° auf 17°… Oh man ich friere mir den Arsch ab :D. Hier laufen doch einige in T-Shirt rum und ich habe selbst im Starbucks meine Jacke an, weil mir so kalt ist. So bekommen mein Pulli, meine Softshell-Jacke und die lange Hose doch noch ihren großen Auftritt. Aber offiziell ist ja auch noch Frühling und ich bin mir sicher, dass ich die Jacke bald wieder in den Schrank hängen kann.

Und es ist trotzdem tausend Mal besser als Malaysia bzw. Kuala Lumpur. Da war es mir dann doch zu heiß und die Luftfeuchtigkeit war einfach zu hoch. Haha, zu Beginn der Reise hat es mich noch nicht gestört, aber gerade habe ich genug von der „feuchten Hitze“. In Korea hat mir das nicht schwitzen müssen doch sehr gut gefallen und ich bin froh, dass Neuseeland auch eher wie Korea ist und nicht wie das schwüle KL. In Kuala Lumpur spricht jeder nur von „KL“ und nicht von Kuala Lumpur was am Anfang doch etwas verwirrend ist.

Jaaaa… KL… Mmmmmh, also leider fällt es mir schwer euch was positives zu berichten… So richtig wohl gefühlt habe ich mich in Malaysias Hauptstadt nicht. Wobei – nicht ganz. Die Twin Towers sind wirklich sehr beeindruckend. Es war ein bißchen abgefahren an „dem“ Wahrzeichen überhaupt zu stehen und das war schon ganz cool. Einen Tag habe ich mich dann doch aufgerafft bekommen und habe einen Touri Tag eingelegt, aber ansonsten hielt sich meine Erkundungslust doch ziemlich in Grenzen.

Tja, woran lag das? Zum einen an der Dunstglocke, die gerade über KL liegt und draußen sein macht nur bedingt Spaß, weil die Lungen sich dann doch nach ner halben Stunde beschweren und die Luft wirklich katastrophal ist und hinzu kommt die Luftfeuchtigkeit. Zum anderen ist die Stadt ziemlich dreckig. Überall liegt Müll und das eigentliche Leben findet in den Shopping Malls statt, die natürlich alle vor Sauberkeit glänzen. Und was mich auch ziemlich gestört hat bzw. Kuala Lumpur nicht dabei geholfen hat, dass es meine Lieblingsstadt in Asien wird – die ganzen Männer, die einem hinter her starren (ja genau nicht gucken- starren) und einem zu rufen „Hey Babe“, „you are beautiful“, „hellooooooo“. Naja, das kann ja mal ganz nett sein Komplimente zu bekommen, aber in diesem Ausmaß und in Kombination mit den Blicken fand ich das eher unangenehm und bin lieber in meinem Apartment geblieben. Und auch den Pool und das Fitnessstudio konnte ich aus besagten Gründen nur bedingt genießen, den auch für die Security war so ein blondes Mädel eher was besonderes und da macht das am Pool liegen (übrigens komplett bedeckt) und Sport machen nur halb so viel Spaß.

Aber Malaysia an sich wird von mir auf jeden Fall noch mal eine Chance bekommen! Nur wann ist die Frage 🙂

Ja und jetzt bin ich in Neuseeland und kann es noch nicht so ganz realisieren. Vor dem Flug war ich wahninnig aufgeregt :D. Ich wollte alle zwei Minuten meine Flugdaten und die Visa Bestätigung checken. Im Flieger habe ich dann wie blöd vor mich hin gegrinst und fand es total faszinierend fast nur „westliche“ um mich herum zu haben und keine Asiaten. Eine Stunde Flug nach Singapur – 5 Std. Aufenthalt – 7,5 Std. Flug nach Sydney (dank Schlaftablette und British Airways ein sehr angenehmer Flug) 2 Std. Aufenthalt in S.Y.D.N.E.Y. zwar nur am Flughafen, aber ich war in Australien 😀 😀 :D. Und nach weiteren 3,5 Std. war ich dann in Auckland. Meine Chefin hat mir einen Transfer und die Übernachtung für die ersten 7 Nächte organisiert was für mich nach 7 Monate Selbstorganisation der Himmel auf Erden war.

Ich bin die Queenstreet einmal hoch und runter gelaufen in der Hoffnung, dass irgendwelche Erinnerungen an Auckland wieder kommen, aber bis auf das Keller Internet Cafe habe ich nichts wiedererkannt. Um acht bin ich dann fix und fertig ins Bett gefallen und habe erst mal schön 12 Std. mehr oder weniger durchgeschlafen. Mittags durfte ich dann direkt auf einen Tagestrip mitfahren, der für die Mitarbeiter aus der Touri Industrie organisiert wurde. Und so konnte ich direkt am ersten Tag die Schönheit Neuseelands sehen. Und ich konnte direkt die ersten Kontakte knüpfen was ziemlich cool ist. Jetzt habe ich schon die erste Paintball Verabredung, weiß alles über den Rugby World Cup (Sonntag Morgen ist das Finale – Neuseeland gegen Australien –> Eine Riesen Nummer) und wenn ich will kann ich heute Abend Halloween feiern. Läuft würde ich sagen. Montag habe ich dann meinen ersten Arbeitstag.

Bis dahin würde ich gerne eine Wohnung finden, damit ich nicht im Hostel leben muss. Das Hostel Leben in Asien ist nämlich definitiv ein anderes als in Neuseeland. Hier sind geschätzt 85% Deutsche, wenn nicht sogar 90% (KEIN SCHERZ), die Kühlschränke sind voll mit beschrifteten Plastiktüten und abends kocht sich jeder Nudeln mit Soße – wahlweise mit Käse. 😀 Ich fühle mich so dermaßen in meine Australien Zeit zurück versetzt und denke nur, es ist gut, dass ich das mal erlebt habe, aber ein zweites Mal brauche ich das nicht. Es wird über die besten Fruitpicking Orte diskutiert und auf der Straße habe ich auch schon die ersten auf der falschen Straßenseite gesehen. Und ich bin so froh, dass ich (hoffentlich bald) in eine Wohnung ziehen kann, meine eigene Küche haben werde und mich nicht mehr mit den Problemen der 19 jährigen Backpacker auseinander setzen muss „Yaaaaaaaaanick, wie viele Eier kommen in ein Rührei“? Naja, wobei eigentlich wird ja genau das mein Job sein, aber da werde ich dann für bezahlt. Ach das wird herrlich.

Übrigens werde ich mir eine Fake Identität geben müssen. Offiziell werde ich im Job keine Deutsche sein, da sonst alle (wie gesagt wir sprechen von 90%) bei mir anstehen werden. Und meine Kollegen sollen ja auch was zu tun haben. Habt ihr Vorschläge? Was haltet ihr von Island? Litauen? Luxemburg? Ich brauche eine Nationalität bei der ich auf möglichst wenig Backpacker treffe, die „meine Sprache“ sprechen könnten und wo der Akzent nicht bekannt ist. Wenn ich mich als Holländerin ausgebe werde ich wohl schnell entlarvt, da ich das Ccccchhhh nicht aussprechen kann. Haha, ach ich freue mich auf den ersten Tag, das wird ein Spaß.

So, dann werde ich mir jetzt mal schön Nudeln mit Pesto kochen (ja, ich weiß völlig verrückt) und nach Wohnungen suchen. Habt ein schönes Wochenende!

Ach ja, das Internet lässt hier doch sehr zu wünschen übrig – bin etwas verwöhnt von Asien, daher bitte nicht wundern, wenn ich mal länger nicht antworte. Und ich bin jetzt ganze 12 Std. voraus. Also, wenn es in Deutschland sechs Uhr ist, ist es bei mir auch sechs, nur halt nen halben Tag später. Verrückt oder? Und ich mags verrückt :D.

Selamat siang aus Kuala Lumpur

Tag 209: Kuala Lumpur, Malaysia

33° – Smog

Ein neues Land und viele Planänderungen

Wie ihr seht habe ich einen weiteren Stempel in meinen, inzwischen doch ganz schön in Mitleidenschaft gezogenen, Reisepass. Seit gestern bin ich nun in Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Mmmmmh, Malaysia???? Wo war das noch mal genau? Ach ja – hier:

Malaysia

Es hat ganze 6,5 Stunden gedauert um von Seoul nach Kuala Lumpur zu fliegen. Das ist ungefähr genauso weit wie von Düsseldorf nach Dubai. Und irgendwie kam es mir so vor als wäre das nur eine „kleine“ Reise. Südkorea – Malaysia… kann man ja mal machen. Tja, da merkt man wie sehr ich in diesem „Reisen“ drin bin. 6,5 Stunden Flugzeit was ist das schon? Genauso wie damals in Australien. Alles bis zu 4 Std. Autofahrt war dann irgendwann die gefühlte direkte Nachbarschaft ;-).

Nun ja, jetzt bin ich in Malaysia. Hier ist es deutlich heißer und schwüler als in Korea. In Korea ist es ja schon teilweise richtig herbstlich und ich bin abends nur noch mit Jacke raus gegangen. Teil 2 meines Korea Berichtes kommt übrigens noch. Zudem ist ganz Kuala Lumpur in einer Dunstwolke und die Schulen sind teilweise geschlossen, weil die Luftwerte so schlecht sind. Zum Teil liegt das wohl daran, dass es schlimme Waldbrände in Indonesien gab und die Luft in der Großstadt ja eh nicht berauschend ist. Nun ja, daher muss mein Körper sich gerade etwas akklimatisieren. Vom Spätsommer Wetter in die Tropen. Aber das tolle an tropischen Ländern ist ja das Obst. Daher habe ich mich gerade kiloweiße mit frischem Obst eingedeckt. Papaya, Ananas, Bananen und Äpfel und das ganze für nur wenige Euro. Ach ich liebe Südostasien :-).

Aber die Freude wieder hier zu sein kann ich nur kurz auskosten, denn meine Pläne haben sich mal wieder ein wenig geändert und daher bleibe ich nur ganz kurz in Kuala Lumpur, denn nächsten Dienstag fliege ich direkt weiter. Und dieses Mal geht es quasi von Düsseldorf nach Bangkok. Also für euch zum Vergleich… Für mich geht es von Kuala Lumpur nach Auckland Neuseeland. Ahhhhhh, ich kann es immer noch nicht glauben, dass das wirklich passiert. Vor gut 10 Jahren habe ich mir selbst das Versprechen gegeben noch mal nach Neuseeland zu reisen und jetzt wird es wirklich wahr. Ich freue mich wie bolle. Passend zum Sommer bin ich dann da. 🙂 🙂 🙂

Tja, aber wie kommt es, dass ich nun Malaysia – bis auf Kuala Lumpur und Indonesien quasi überspringe? Aufgrund eines Termins, der mir persönlich sehr wichtig ist, möchte ich im Februar wieder in Thailand sein. Und da ich aber vor diesem Termin nach Neuseeland einreisen muss um mein Arbeitsvisum halten zu können habe ich mir gedacht, gut dann fliege ich halt jetzt schon hin, gucke mir das alles genau an und wenn es mir so richtig gut gefällt fliege ich dann im März wieder zurück. Das war der Plan bzw. ist er, bis dann wieder irgendwas passiert was das ganze durcheinander bringt. Also lassen wir das mal alles auf uns zu kommen.

Und als ich so über Neuseeland recherchiert habe um konkretere Pläne für NZ (New Zealand) ist mir ein Job Angebot über den Weg gelaufen. Lange Rede – kurzer Sinn, ich fange Anfang November bei einer Agentur in Auckland an und werde die Backpacker betreuen, die frisch aus ihren Heimatländern in Neuseeland ankommen mit dem Working Holiday Visum und ihnen den Start etwas vereinfachen. Also wir geben Tipps und Tricks zur Arbeitssuche und Bewerbung, kümmern uns um die ersten Übernachtungen und die Abholung am Flughafen. Hinzu werden noch kleine „Events“ organisiert bei denen sich die Backpacker dann kennen lernen können. Übrigens ist das die selbe Agentur mit der mein Bruder und seine Freundin nach NZ gereist sind – so klein ist die Welt ;-). Also dieser Job hat eigentlich alles in einem was ich bisher so gemacht habe und gerne mag. Da meine Chefin der selben Meinung war habe ich direkt die Zusage im Vorstellungsgespräch bekommen und musste dann relativ schnell alles organisieren, da meine Vorgängerin zu Ende Oktober aufhört. Aber glücklicherweise bin ich ja ganz gut im organisieren ;-). Wobei ich zugeben muss, dass die letzten Tage echt anstrengend waren. Das Gespräch war am 16.10. – also vor 6 Tagen und dann gab es dann noch einiges zu tun. Flug recherchieren und buchen, nach Wohnungen gucken, dann die 6 Tage Malaysia planen und buchen, im Kopf versuchen darauf klar zu kommen, dass ich jetzt nach Auckland für einige Wochen / Monate gehe und einen normalen Alltag haben werde und natürlich meine Selbstständigkeit so organisieren, dass ich das weiterführen kann.

Ja genau die Selbstständigkeit… Wieso habe ich mich denn gerade erst selbstständig gemacht, um dann in eine Festanstellung zu gehen? Nun ja, zwei wichtige Gründe:

  • 1. Neuseeland war eh dazu eingeplant um die Reisekasse wieder etwas aufzubessern. Da NZ an sich sehr teuer ist würden meine Ersparnisse doch schnell aufgebraucht sein und mein eigenes Einkommen ist zum einen noch nicht ausreichend und zum anderen schwer skalierbar. Und außerdem habe ich mit dem Working Holiday Visum die Möglichkeit ohne große Probleme einen Vollzeit-Job zu bekommen. Das sollte ausgenutzt werden!
  • 2. Alltag. Ich freue mich einfach darauf wieder einen ganz normalen Alltag zu haben. Mit Kollegen, einem sozialen Netzwerk, einem Zuhause und einer Stadt, die man irgendwann so gut kennt, dass man kein Google Maps mehr benötigt um den Weg nach Hause zu finden. – Gut ich bin da vielleicht etwas extrem mit meinem fehlenden Orientierungssinn, aber ihr wisst was ich meine.

Und natürlich werde ich die Selbstständigkeit weiter führen. Ich habe eine 37,5 Stunden Woche und daher werde ich abends oder vielleicht auch mal morgens immer ein bis zwei Stunden freischaufeln können und die Wochenende habe ich ja auch frei. Ich bin da sehr zuversichtlich, dass ich das gut hinbekomme.

Tja und jetzt sitze ich hier in meinem schicken AirBnB Apartment ( mit Pool und Fitnessstudio 🙂 ) im heißen und versmogten Kuala Lumpur und bin mal wieder überfordert mit meinen Gedanken und Gefühlen. Ich freue mich wahnsinnig auf Neusseland – also wirklich – ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind. Ein fester und abwechslungsreicher Job, eine Sprache die ich spreche und verstehe – nach 7 Monaten mit Händen und Füßen reden und teilweise nicht wissen was man zu essen bestellt hat, wird das bestimmt eine ganz neue Erfahrung. Dann wirken aber noch die Eindrücke von Korea nach, diesem ebenfalls faszinierenden Land und ich bin nach wie vor noch kaputt von den doch sehr stressigen letzten Tagen. Aber hey, ich habe ja mein frisches Obst, den Pool und Malaysia ist Thailand (auf den wirklich sehr sehr kurzen ersten Eindruck) sehr ähnlich wodurch ich mich hier ja fast ein bisschen heimisch fühle ;-).

Also wie ihr seht es wird mal wieder nicht langweilig und auch wenn der Orga Kram und das sich immer wieder auf neue Orte und Gegebenheiten einstellen manchmal sehr anstrengend ist, bin ich nach wie vor noch auf diesem mega hohen Glückslevel Niveau und bin ganz verliebt in dieses Leben. ❤

Fakten Süd Korea – Teil 1

Tag 198: Gangneung, Süd Korea

15-25° – sonnig und warm tagsüber, nachts deutlich kühler – herrlich

Meine Erkenntnisse nach 3,5 Wochen in Korea

Nach 2 Wochen Seoul  reise ich nun seit 1,5 Wochen durch Süd-Korea und kann euch folgende Erkenntnisse mitteilen:

  • Süd-Korea besteht aus 70% Bergen
  • Die Flagge kennzeichnet Ying und Yang und die vier Elemente
  • Der Koreaner  Ü50 trägt gerne farbenfrohe Turnschuhe, Windbreaker und Funktionskleidung
    • nicht zu vergessen die hübschen Sonnenschutzkappen
  • In den Hostels gibt es zum Frühstück Toast, Erdbeermarmelade, Pulver-Cappuchino, Orangensaft und Eier zur freien Verfügung
  • Die Hostels sind alle sehr gut ausgestattet und kosten um die 15,- pro Nacht (Mehrbettzimmer)
  • Hauptsächlich trifft man Koreaner in den Hostels
  • Im Oktober ist Khaki Zeit und die orangenen Früchte sieht man überall
  • Das Wetter ist wundervoll spätsommerlich
  • Man sieht sehr viele Samsung Handys mit farbenfrohen Hüllen oder auch Hello Kitty, Bärchen, Häschen, Superman und was man sich sonst noch so vorstellen kann
  • Bei den Autos möchte man nicht so auffallen, daher sind die Farben der Autos schwarz, weiß oder silber
  • Wenn man durch die Straßen läuft sieht man eigentlich nur Restaurants und Cafes – also gefühlt
  • Das Essen ist super lecker
  • Kimchi (eingelegter scharfer Rettich) und irgendwas gelbes wird zu fast jedem Essen dazu gereicht
  • Beim Essen gehen isst man eigentlich nur, damit der Soju (Reis Schnaps 20%) nicht so knallt
    • Leider essen die meisten Koreaner wohl nicht genug und schwanken nach dem „Essen“ durch die Straßen
  • In Cafes stehen die Kalorien der einzelnen Kaffees neben den Preisen
    • deshalb trinken alle kalten schwarzen Kaffee mit Eiswürfeln. Bei dem kann man auch ohne die Eiswürfel den Boden sehen :-/
  • Aussehen ist wahnsinnig wichtig!
  • Die Mädels lassen sich (fast) alle die Nase und Augen operieren.
    • Die Operation gibt es dann gerne mal als Geschenk zum Abi…
  • Kosmetik Artikel sind sehr hochwertig und preisgünstig
  • Und riiiiiiiechen ganz wundervoll
  • Die Frauen klopfe, tupfen und zupfen was das Zeug hält am Morgen und brauchen ewig um sich fertig zu machen
  • Die Koreaner sind wahnsinnig hilfsbereit
  • Das Bus- und Zugnetz ist grandios und reisen ist sehr einfach
  • Pärchen gehen unheimlich liebevoll miteinander um – aber küssen in der Öffentlichkeit gibt es nicht
  • Der Mann trägt gerne Handtasche – nicht nur die der Freundin
  • Korea war Gastgeber der Expo 2012
  • Nach Japan kann man mit dem Boot rüber fahren
  • In den öffentlichen Parks gibt es Fitnessgeräte, die auch genutzt werden

Und damit ihr einen Eindruck bekommt wie es hier so aussieht kommen natürlich auch noch ein paar Bilder:

Yeosu – Expostadt 2012

Hier habe ich eine Bustour durch das hübsche Städtchen gemacht – 48 Koreaner und Jenny…

Busan – die Küsten Metropole

Die beiden Hauptstrände:

Centum City:

Gyeongju – ehemalige Silla Hauptstadt

UNESCO Welterbe – Bulguksa Tempel:

  

Die typische Landschaft in Korea, Berge, Bäume und goldene Felder

 

Ein traditionelles Dorf:

Wie ihr seht ist Korea wahnsinnig vielfältig und das tolle ist es ist alles ganz nah beieinander, da es ein sehr kleines Land ist.

Ich habe noch 10 Tage hier bevor es am 21.10. nach Kuala Lumpur in Malaysia geht. Heute werde ich die Strände des Touristenorts Gangneung und die Kaffeekultur begutachten, dann geht es noch für 3 Tage nach Sokcho in einen sehr bekannten National Park und dann bin ich schon wieder im wundervollen Seoul. Falls jemand noch bunte Socken oder Hello Kitty Handhüllen benötigt, sag Bescheid, ich schicke ein Päckchen in die Heimat :-).

Seoul – eine Symbiose zwischen Tradition und Moderne

Tag 181: Seoul, Süd Korea

20° – dunkel

Sightseeing in Seoul

So und rucki zucki ist die erste Woche in Korea rum. Wahnsinn! Die Zeit verfliegt einfach – da kommt man gar nicht hinter her. Ganze acht Tage hier – und? Habe ich alles gesehen? NEIN, nicht ansatzweise. Es gibt einfach so unheimlich viel zu sehen und zu erleben. Und ich liebe es ja auch mich einfach durch die Stadt treiben zu lassen ohne einen großartigen Plan zu haben wo man ankommt. Für solche Erkundungen müssen ja auch noch Tage eingeplant werden.

Nun ja und hinzu kam noch, dass ich mich ziemlich erkältet hattet. Die Klimaanlage im Flugzeug von Bangkok nach Seoul war sooooooo kalt. Also eigentlich weiß ich das ja auch und bin daher immer gut vorbereitet mit nem dicken Pulli, Socken, Schal und co, aber auf diesem Flug hat das alles nichts gebracht und ich habe trotz dicker Sachen vor Kälte gezittert. Irgendwie klar, dass dabei ne Erkältung heraus springt.

Daher habe ich es bisher eher ruhig angehen lassen. Mein Hostel ist aber auch so fantastisch, dass man den Tag hier ohne Probleme verstreichen lassen kann ;-). Aber ein bißchen was gesehen und erlebt habe ich ja schon und das will ich euch nicht vorenthalten.

Mehr oder weniger durch einen Zufall bin ich auf einem Studenten Konzert gelandet. Süd Korea macht sehr viel für die Studenten, die Campusse sind sehr modern, es gibt viele Vergünstigungen und auch etwas Entertainment mit den angesagten Teenie Bands. Und das alles für umsonst. Auch für die Nichtstudenten. Und so habe ich mich dann Freitag Abend zwischen hunderten Studenten wiedergefunden, die den leicht bekleideten Mädels auf der Bühne zugejubelt haben und das von der Uni gesponsorte Bier getrunken haben. Eine Moards-Gaudi…

Alle Menschen hier sind ganz schick und edel gekleidet so dass ich erstmal meinen Mascara raus gekramt habe um mich wenigsten ein bißchen zurecht zu machen :D.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ach ja… und die ganze Zeit strahlend blauer Himmel, zwischen 24° und 31° tagsüber und abends angenehme 20°. Es ist ein Traum!

Am Wochenende hatte ich das Glück mir eine Zeremonie anzusehen, die es nur zwei mal pro Jahr gibt. In einem der Paläste wir die Hochzeit von dem damaligen Königs- bzw. Kaiserpaar nachgespielt inkl. traditioneller Musik und natürlich auch der traditionellen Kleidung. Das war wirklich spannend anzusehen und es waren hauptsächlich Koreaner da um sich das anzusehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da meine Begleitungen und ich aufgrund der vielen Koreaner doch etwas aufgefallen sind ist natürlich auch die Presse auf uns aufmerksam geworden und wir durften erst mal schön ein Interview geben. Dummerweise haben wir vergessen zu fragen wann und wo es ausgestrahlt wird. Nun ja nicht schlimm, aber sieht bestimmt lustig aus, wir so zwischen den ganzen Asiaten.

Mein erster Eindruck von Seoul hat sich übrigens bestätigt. Wuseliges Asien mit einer sehr starken eleganten modernen Ausrichtung. Eine ganz tolle und faszinierende Mischung, die mir unheimlich gefällt. Dazu das grandiose Essen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gaaaaaaanz viel Klimbim und Gedöns 🙂

Attachment 1-1 Attachment 2-1

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Tempel und Paläste

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und natürlich das Nachtleben nicht zu vergessen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und falls einem das alles zu langweilig werden sollte, dann geht man entweder mit Schafen Kaffee trinken:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA  Schaf

Hier gibt es nämlich einige Cafés mit Haustieren drin, hauptsächlich Hunde und Katzen, aber auch eins mit Schafen. Naja, es war klar wo ich hin gehe oder :D?

Oder man sucht sich eine Demonstration um Polizisten bei der Arbeit zugucken zu können. Von denen übrigens einige echt süß waren ;-).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und so schnell sind acht Tage um und man hat trotzdem das Gefühl nur einen Bruchteil gesehen zu haben. Dieses Wochenende wird es etwas ruhiger ins Seoul, da am Montag koreanisches Thanksgiving ist und ab morgen alle frei haben um ihre Familien besuchen zu können.

Derzeit plane ich damit am Dienstag Seoul zu verlassen und mir das restliche Korea anzuschauen. Aber erst einmal wird am Sonntag in Gangnam (das ist ein Stadtteil hier in Seoul) zusammen mit Chung mein 6 monatiges gefeiert :-).