WAS BISHER GESCHAH… Folge 4

Mal wieder ein kleines Update von meiner Reise, die inzwischen fast ein halbes Jahr lang geht und sich anfühlt wie zwei Jahre.

Nach Thailand, Südvietnam und Nordvietnam folgte:

Laos

In Laos bin ich zwei Wochen mit einer Freundin gereist und den detaillierten Reisebericht dazu findet ihr hier.


Und von Pakse in Südlaos habe ich dann zum zweiten Mal in diesem Jahr die Grenze nach Thailand überschritten und meine Route sah wie folgt aus:

Bildschirmfoto 2015-09-13 um 17.51.42


Station 1: Ubon Ratchanthani

Hier habe ich drei Nächte verbracht, war shoppen und habe mich des Lebens gefreut wieder in Thailand zu sein.


Station 2: Nakhon Phanom

An diesem Ort habe ich den Cousin meiner Oma und seine thailändische Frau besucht. Ein aufregendes Erlebnis – jemand wildfremdes Treffen mit dem man doch soviel gemeinsam hat.


Zwischenstation 3: Khon Kaen und Phitsanoluk

Hier habe ich jeweils nur eine Nacht Zwischenstopp gemacht, damit ich nicht so lange im Bus sitzen muss. Hübsche thailändische Städte, die größer sind als man denkt.


Station 4: Chiang Mai ❤

Da geht mein Herz auf, wenn ich es nur schreibe. Insgesamt war ich 4 Wochen in der zweitgrößten Stadt Thailands. Die ersten drei Wochen habe ich mich vielen Freunden getroffen, die alle mehr oder weniger zufällig zur selben Zeit da waren. Die Wochen habe ich zudem genutzt um mir Gedanken über meinen weiteren Weg zu machen. Ich habe mich dazu entschieden mich selbstständig zu machen und von unterwegs aus zu arbeiten – in welche Richtung das genau gehen wird, wird sich mit der Zeit zeigen.

Details zu allgemeinen Neuigkeiten, den Entertainment Möglichkeiten und meiner Gefühlslage.


Station 5: Pai

In dem zuckersüßen Bergdorf habe ich fünf entspannte Tage verbracht mit vielen Ausflügen auf dem Motorbike.


Station 4 nochmal: Chiang Mai

Eine gute Woche habe ich in meiner neuen thailändischen Lieblingsstadt verbracht und gearbeitet. Meine persönlichen Pläne werden konkreter und ich bin voller Leidenschaft dabei.


Meine Highlights:

  • Zurück in Thailand sein
  • Der Besuch bei meinem Groß-Groß Cousin
  • Chiang Mai mit all seinen Märkten, Cafes, Tempeln und der Multi-Kulti Atmosphäre
  • meine persönlichen Entscheidungen in Chiang Mai
  • Pai und die Berge
  • arbeiten in Co-Working Spaces
  • und natürlich das Essen und die Fruchtshakes

In Zahlen:

  • 44 Tage = 6 Wochen und 2 Tage
  • mein insgesamt vierter Aufenthalt in Thailand
  • getrunkene: Mango- oder Fruchtshakes: 40
  • Thaimassage – Pediküre und co: 10
  • Gesamtausgaben Thailand: € 1.199,36 
    • Transportkosten (Bus, Taxi, TukTuks): € 146,88
    • Übernachtungskosten: € 309,01
    • Verpflegung: € 376,35
    • Entertainment: € 13,56 (Haha, weil das Essen Entertainment genug ist in Thailand)
    • Kleidung: € 120,59
    • Rest ist unter sonstiges verbucht, wie Drogerie-Zeugs, Wäsche waschen, Miete für die Co-Working Spaces, etc.

Mein Aufenthalt in Thailand und insbesondere Chiang Mai hat mir genau das gebracht was ich gebraucht habe. Ich habe die vorherigen Reiseerlebnisse gut verarbeitet, habe meinen Kopf frei bekommen, meinem Lebensweg eine neue Richtung gegeben und stürze mich jetzt voller Enthusiasmus in die neuen Abenteuer.

Thailand – mein asiatisches Zuhause. Ich komme wieder – versprochen 🙂

Jenny Haemisch

  

Abschied aus Thailand

Tag 174: Seoul, Südkorea

23° sonnig

Ein Jobangebot ind Chiang Mai, eine gesperrte Kreditkarte und der Weg nach Korea

Klein Jenny ist in Südkorea und das ist so abgefahrn… Keine Ahnung warum, aber ich finde es mega spannend und aufregend. Fünf Wochen werde ich nun hier verbringen bevor es am 21.10.15 nach Kualar Lumpur / Malaysia geht.

Thailand habe ich mal wieder verlassen. Eigentlich dachte ich, dass ich ziemlichen Abschiedsschmerz haben werde, aber es hielt sich komischerweise in Grenzen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich weiß, dass ich wiederkomme. Ich habe zwar kein Datum oder konkrete Pläne, aber irgendwie ist es für mich völlig klar. Thailand ist ja sowas wie meine zweite Heimat und deshalb werde ich eh wieder kommen.

Die letzte Woche in Chiang Mai habe ich dazu genutzt um fleißig zu arbeiten und ich muss sagen, dass ich meinen neuen Alltag sehr gerne habe. Ausschlafen, frühstücken, ein bißchen arbeiten vom Hostel aus, nen Mango Shake trinken und dann in einen Co-Working Space um weiter zu arbeiten. Das sind Büroräume wo man sich für einen Tag einen Arbeitsplatz buchen kann. Ja und abends geht man dann auf den Markt zum essen oder irgendwo anders hin um das grandiose Essen zu genießen. Wenn ich vom arbeiten schreibe meine ich zum einen die Aufträge von den Agenturen und dann meinen neuen Blog voran treiben bzw. mir Wissen anzulesen. Und es ist herrlich :-). Der Tag hat plötzlich gar nicht mehr genug Stunden…

Leider hatte ich in Chiang Mai Probleme mit meiner Kreditkarte. Irgendwie hat es jemand geschafft die zu missbrauchen und ich weiß nicht wie. Also ich habe Abbuchungen, die ich nicht getätigt habe und da wir von über € 700,- sprechen tut das schon ein bisschen weh. Glücklicherweise habe ich ein zweites Konto sodass ich weiterhin an Geld komme. Ich habe jetzt Strafanzeige erstattet und hoffe, dass mir das Geld zurück erstattet wird, aber ich denke schon. Meine Bank ist sehr hilfsbereit. Nervig ist es trotzdem und jetzt darf nichts mit meiner andere Karte passieren. Toi, toi, toi… Naja, aber auch wenn, auch das würden wir geregelt bekommen.

Und dann war die Zeit in Chiang Mai noch aus einem anderen Grund plötzlich sehr aufregend. Ich habe nämlich ein Jobangebot für einen unbefristeten Vertrag in Chiang Mai bekomme und habe mich kurze Zeit wirklich darin gesehen. Die Vorstellung fest in dieser tollen Stadt leben zu können fand ich so faszinierend, dass mir Inhalt und Gehalt fast egal waren. Nach einer Nacht drüber schlafen hat sich das dann aber wieder gelegt. Inhaltlich wäre es so gar nicht spannend gewesen und gehaltstechnisch auch sehr uninteressant. Deshalb habe ich es dann auch abgelehnt und jetzt wo ich in Korea sitze bin ich auch mehr als froh, dass ich mir meine Freiheit bewahrt habe.

Jaaaaaa… Korea! Ich bin da! Es ist so krass und so wahnsinnig aufregend. Ich fühle mich wie ein kleines Kind an Weihnachten. Hier gibt es soviel zu entdecken, es ist alles so anders und doch so normal. Mein erster Eindruck ist: das wuselige und chaotisch asiatische, gepaart mit einer wahnsinnigen Eleganz, technischem Fortschritt und einem peniblen Sauberkeitssinn. Es fasziniert mich und ich freue mich sehr, dieses Land zu entdecken und kennen zu lernen. Heute werde ich mich mal auf den Weg machen und das Universitäts- und Hipster Viertel „Hongdae“  erkunden. Und das bei wundervollen Spätsommer Wetter, ich kann den Herbst riechen und das finde ich nach den vielen Wochen Hitze mehr als grandios.

Chung, meine Freundin aus Deutschland treffe ich dann am Dienstag und dann bekomme die volle Ladung Insiderwissen :-). Ich mache viele Fotos und werde euch schnellstmöglich auch einen Eindruck vom „Land der Morgenstille“ vermitteln. Ach und was vielleicht ganz interessant ist, in Südkorea bekommt man als Deutscher ohne Probleme ein dreimonatiges Visum ausgestellt. Stempel in den Pass am Flughaufen und man darf drei Monate bleiben. Außerdem gibt es ein Working-Holiday Visum für alle, die unter 30 sind. Nur mal so als Zwischeninfo, falls jemand von euch einen Auslandsaufenthalt plant.

Urlaub in Pai

Tag 162: Pai, Thailand

29° bewölkt, teilweise Regen

Urlaub vom Arbeitsalltag und Tage zählen bis Korea

Diesmal schreibe ich euch aus dem zuckersüßen Örtchen Pai. Pai liegt ca. 150km nord-westlich (oben-links) von Chiang Mai in den Bergen. Und da ich Berge mag und Roller fahren, bin ich natürlich wieder auf zwei Rädern unterwegs. Insgesamt werde ich hier wohl 5 Tage verbringen wobei dieser Ort auch die Qualität besitzt um hier hängen zu bleiben. Die schöne Landschaft, ganz viele chillige Hostels, Bars, Cafes und so eine leichte Hippie Atmosphäre.

Man schläft aus, trinkt in Ruhe einen Kaffee in der Hängematte, fährt dann ein bißchen durch die Gegend, machte Kaffeepausen in solchen netten Cafes und genießt die Aussicht.

 

Und die Landschaft ist echt traumhaft schön hier.

Elefanten und Buddha gibt es auch :-).

Und ganz viele kleine süße Details wodurch dieser kleine Ort seinen ganz eigenen Charme entwickelt.

Also, wie ihr seht, hier kann man wunderbar ne ganze Menge Zeit verbringen. 🙂

Was gibts noch für News? Ich habe meinen Flug nach Seoul – Südkorea gebucht. Wohoooooo. Am 16.09.15 fliege ich von Bangkok nach Seoul. Ein Rückflug Ticket habe ich noch nicht, aber ich denke, dass ich so 6 Wochen in Korea verbringen werde. Die ersten Wochen werde ich in Seoul verbringen und wie es dann weiter geht – mal sehen. Es ist ja ein großes Land und es gibt viel zu sehen. Ach ich freue mich echt total und das Schöne ist, dass ich ja die ersten Tage mit einer Freundin verbringen werde, die mir viele Insider Infos geben kann. Jippieh.

Nun ja und dann gibt es noch weitere News… Ich habe ja im letzten Post geschrieben, dass ich etwas in der Luft hing u.a. auch wegen der fehlenden „Aufgabe“. Also ich habe gemerkt, dass es mir wahnsinnig fehlt mein Köpfchen anzustrengen und was „sinnvolles“ im Sinne von arbeiten fehlt. Wo ein Problem ist brauchen wir eine Lösung und deshalb habe ich mal fröhlich recherchiert welche Möglichkeiten ich so habe um zu arbeiten. Relativ schnell bin ich auf den Begriff „virtuelle Assistentin“ gestoßen. Dabei handelt es sich meistens um Agenturen, die ihren Kunden diverse Unterstützungen (Internetrecherche, Reisebuchungen, Texten, Email beantworten, transkribieren, Bildbearbeitung, etc.) anbieten und diese Aufgaben dann an Menschen wie mich weitergeben. Überall auf der Welt verteilt sitzen virtuelle Assistenten, die diese Aufgaben dann erledigen. Man braucht nur einen Laptop und Internet und schon kann es los gehen. Nun ja, ich war direkt Feuer und Flamme für diese Art von Arbeiten und rucki zucki hatte ich zwei Agenturen gefunden, die noch Unterstützung benötigen. Tja und so schnell kann es gehen – ich bin gerade dabei mich selbstständig zu machen.

Ihr könnt mich also ab jetzt „buchen“ :-D. Mein Portfolio ist breit gefächert und ich mache euch einen Freundschaftspreis ;-).

Wie viel ich dann im Endeffekt für die Agenturen arbeiten werde weiß ich noch nicht. Das hängt natürlich auch immer von der Auftragslage ab, aber es können auch mal schnell 30 Stunden die Woche werden. Allzu viel darf es aber nicht werden, denn ich habe neben dem Reisen noch ein anderes Projekt… Und zwar möchte ich gerne einen professionellen Blog aufsetzen und arbeite da mit Hochtouren dran. Nein, kein Reiseblog – davon gibt es nun wirklich mehr als genug, es wird sich um das Thema „glücklich sein“ drehen, aber davon berichte ich euch dann wenn alles konkreter ist.

Jaaaaaaa… ganz schön viel los gerade bei mir. Mein Kopf arbeitet auf Hochtouren und vor lauter Kreativität und Ideen weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Deshalb habe ich die letzten Wochen in Chiang Mai auch fast ausschließlich am Laptop verbracht um alles auf den Weg zu bringen. Montag oder Dienstag geht es dann auch wieder zurück nach Chiang Mai wo ich dann noch mal eine Woche konzentriert arbeite bevor es nach Seoul geht. Ahhhh und es ist so wahnsinnig toll! Das Bild oben von mir, ist beim „arbeiten“ entstanden und ich würde sagen es gibt definitiv schlechtere Arbeitsplätze :-).

Chiang Mai – Gefühlslage

Tag 150: Chiang Mai, Thailand

32° leicht bewölkt

Der emotionale Kram…

… den will ich euch ja nicht vorenthalten ;-). Ich hatte euch ja davon berichtet, dass ich etwas länger in Chiang Mai bleiben will um mein Köpfchen mal wieder frei zu bekommen und für mich ein paar Dinge zu sortieren. Und geht mein Plan auf? Ja, inzwischen schon. Es hat aber ein paar Tage gedauert und es hat mich doch auch ziemlich runter gezogen um ehrlich zu sein.

Nachdem  die ganzen tollen und wunderbaren Menschen, mit denen ich mich in Chiang Mai getroffen habe weg waren bin ich erst mal in ein kleines bis mittelgroßes Loch gefallen. Nun ja, mittelgroß trifft es eher. Ich hatte mich ziemlich gefreut endlich Zeit zu haben. Und dann hatte ich endlich Zeit und mein Köpfchen dachte sich „Los verarbeite schon!“. Aber das hat irgendwie nicht so ganz funktioniert. Ich war eher etwas überfordert damit und habe mir selbst doch ganz schön Druck gemacht, dass ich die Zeit bestmöglich nutze. Das hat aber nicht funktioniert und statt dessen wollte ich mich am liebest nur verkriechen und gar nichts machen, sehen oder denken. Und ich wusste, dass ich weiterplanen und organisieren muss. Irgendwann soll es ja auch weiter gehen. Aber wohin? Und zudem fängt man nach so langer Zeit auf Reise auch an, über die grundsätzliche Situation Gedanken zu machen. Wo geht es denn nach dem „Reisen“ hin? Und was will ich denn eigentlich langfristig mit meinem Leben anfangen. Schwere Kost sage ich euch…

Durch die schönen Momente und Gespräche mit den Personen, die ich in Chiang Mai wieder getroffen habe, ist das Loch noch ein bißchen größer und tiefer geworden und ich habe mich das erste Mal ansatzweise allein gefühlt. Es ist einfach was anderes, wenn man Menschen schon kennt und die einem nahe stehen. Die Gespräche sind tiefgreifender, man kennt sich, man hat Verbindungen und es sind einfach Freunde! Dann fängt man an diese Gesellschaft zu vermissen, man hat keinen Plan wie es weiter geht und irgendwie genießt man die Zeit nicht so, wie man es sich vorgenommen hat. Blöde Situation! Und noch blöder ist es, wenn der Kühlschrank voll mit Schokolade ist… Als nächstes Reiseziel fällt alles wo man einen Bikini tragen würde erstmal flach :D. Und dann liegt man so im Bett, mit seiner Tafel Kinderschokolade, irgendwelchen Serien und bemitleidet sich ein wenig selbst. Toll, bin ich gerade in einer Situation in der man sich selbst bemitleiden sollte? Ähm… Nein überhaupt nicht! Und diese Tatsache hilft einem dann nicht unbedingt weiter.

Nun ja, aber irgendwie wusste ich ja, dass so was in der Art auf mich zukommen wird und das es eigentlich auch ein bißchen überfällig war. 5 Monate voller Glücksgefühle – da dürfen dann auch mal 3 richtig schlechte Tage dabei sein. Nachdem ich das so für mich akzeptiert hatte, dass ich jetzt einfach mal schlechte Laune habe, ging es auch relativ schnell besser. Ich wusste, dass ich anfangen muss Entscheidungen zu treffen, damit es weiter geht.

Erste Entscheidung – das Apartment ist zu weit draußen, ich brauche mehr Action. Also bin ich umgezogen.

Zweite Entscheidung – wo soll es als nächstes hin gehen? Südkorea. Davon hatte ich ja schon berichtet.

Dritte Entscheidung – wo geht es langfristig mit meinem Leben hin? Nun ja, ich sag mal: „Work in progress“.

Durch die ersten beiden Entscheidungen ist aber meine Energie wieder da und ich bin wahnsinnig produktiv und genieße die Zeit hier in vollen Zügen. Manchmal braucht man einfach diese Tage wo man sich die Decke über den Kopf zieht, alles ein bißchen blöd findet und sich selbst bemitleidet. Ich kann euch allerdings den taktischen Tipp geben… Lasst euch nicht kurz vorher mehrere Tafeln Kinderschokolade mitbringen. Böse Kombination :-P.

Chiang Mai – Entertainment

Tag 149: Chiang Mai, Thailand

32° leicht bewölkt

Thaiboxen, Tempel, Ladyboyshow, Essen und Motorrad fahren

Ohhhhh ja, hier kann man ganz viele wundervolle Dinge machen.

Zum Beispiel Tempel angucken :-). Davon hat Chiang Mai nämlich ganz schön viele:

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Oder aber, man lässt es sich richtig gut gehen und verwöhnt den Gaumen von vorne bis hinten. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Thai Küche eine der besten dieser Erde ist und ich kann es nur bestätigen. Jeden Tag aufs Neue habe ich die Wahl zwischen diesen wundervollen und abwechslungsreichen Gerichten von denen ich nicht genug bekomme. Garküchen, Restaurants, Märkte – Chiang Mai bietet einfach alles zum Thema Essen und Trinken.

Frühlingsrollen auf dem Night Bazar

Frühlingsrollen, Papayasalat, Pad Thai und Chang auf dem Night Bazar

Gar-Küche

Gar-Küche

ein typischer Snack Stand bei Touristen Attraktionen

ein typischer Snack Stand bei Touristen Attraktionen

frisches Obst ist immer dabei

frisches Obst ist immer dabei

Avocado Bagel und Mangoshake

Avocado Bagel und Mangoshake

"Pad Krapao" Thai Basilikum hier mit Tofo

„Pad Krapao“ Thai Basilikum hier mit Tofo

Und da hat man dann ganz schnell wieder dieses Luxusproblem, dass man sich nicht entscheiden kann was man essen soll. Es ist ja alles so lecker, aber eigentlich will man ja auch noch die anderen Gerichte ausprobieren. Ahhhhhh Teufelskreis. Deshalb liebe ich ja die ganzen Märkte hier, da kann man schön hier und da snacken und sich durch verschiedene Dinge futtern :-).

Und wenn man dann ein schlechtes Gewissen hat, weil man soviel gegessen hat, dann geht man zum Thai-Boxen und guckt sich an wie andere schwitzen ;-). In Chiang Mai gibt es fast jeden Abend einen Kampf Abend für die Touristen und dann noch an zwei drei Abenden einen „richtigen“ wo die ganzen Einheimischen hingehen. Ich habe es bisher nur zum Touri Kampf geschafft und war überrascht wie unterhaltsam das sein kann. Insgesamt gab es 7 Kämpfe und auch, wenn man keine Ahnung von den Regeln hat ist es wirklich interessant.

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Ja und dann als absoluten Schmankerl kann ich euch die Ladyboyshow empfehlen. Das war wirklich eine super Show. Sehr vergleichbar mit der Travestie Show im Kölner Star Club ;-). Zwar haben hier in Chiang Mai keine Einhörner zu Rihanna getanzt, aber die hatten auch tolle Ideen. Zum Beispiel hat bei „Grease´s Summerlovin“ eine Person Mann und Frau dargestellt, zu Beginn getrennt durch einen Vorhang was dann später aufgelöst wurde. Oder eine Dame hat sich während Frank Sinatras „My way“ auf der Bühne von Frau zu Mann verwandelt. Da war ich doch ganz schön fasziniert von dem wahnsinnig guten Abschminkzeug, dass er das ganze Make up so schnell vom Gesicht bekommen hat.

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Nun ja und wenn einen der Großstadt Dschungel nervt, dann mietet man sich für 5 € ein Motorbike und fährt in einen der vielen National Parks, die hier direkt in der Umgebung liegen.

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Was mich außerdem noch ziemlich fasziniert hat und was ich euch gerne zeigen möchte ist zum einen die Motorrad Park-Ebene im Einkaufszentrum:

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Und zum anderen der Regenschauer von vorgestern. Es hat den ganzen Tag die Sonne geschienen und dann hat es ganze 15min geregnet und die Straßen sahen so aus:

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Das fand ich dann doch ganz schön faszinierend, weil es definitiv mehr Regen war als man es hier sonst so gewohnt ist.

Tja und so bekomme ich hier die Tage ganz gut gefüllt. Also falls jemand von euch einen Thailand Urlaub plant, ich kann Chiang Mai zu 100% empfehlen. Ach ja ganz vergessen… Wellness! Massagen, Yoga, Gedichtanwendungen – alles was das (Frauen) Herz begehrt ist hier natürlich auch en masse vertreten ;-).

Chiang Mai – Neuigkeiten

Tag 149: Chiang Mai, Thailand

32° leicht bewölkt

Umzug in ein neues Apartment und wie es weiter geht

Ja, immer noch im wunderschönen Chiang Mai und ich kann irgendwie nicht genug bekommen. So viele hübsche Cafes, Restaurants, viele Tempel, die Berge vor der Haustür, verschiedene Märkte, Touris, Expats und Einheimische vermischen sich – und ach einfach eine schöne Atmosphäre.

Zu den Neuigkeiten: Ich bin umgezogen. Acht Tage war ich in dem Apartment von dem ich euch berichtet habe und habe mich dann doch entschieden umzuziehen. Warum? Es war mir zu weit draußen und um das Gebäude herum war so gar nichts. Kein schönes Cafe in der Nähe, Supermarkt und Restaurant 10min entfernt und in die Stadt habe ich ca. 15min mit dem TukTuk gebraucht. Das hört sich alles nicht soooo weit an, aber es hat mich doch ziemlich eingeschränkt. Ich musste meinen Tag immer einigermaßen durchplanen, damit ich nicht zwei oder dreimal hin und her fahren muss. Zudem läppert sich das, wenn man für jede TukTuk Fahrt 3-5€ zahlen muss. Aber ich habe jetzt ein anderes Apartment bzw. Zimmer über AirBnB gefunden in dem ich mich noch wohler fühle. Es ist in einer ruhigeren Strasse in der Innenstadt, unheimlich liebevoll eingerichtet, unten ist ein Cafe, das wir (insgesamt gibt es 3 Zimmer) als Wohnzimmer nutzen dürfen und die Küche steht uns ebenfalls zur freien Verfügung. Zudem ist das einige Euros günstiger und es fallen die Transport Kosten weg, wodurch sich mein Geldbeutel freut. Sparen ist immer gut :-).

Mein Wohnzimmer:

Attachment 1   Attachment 2

Inzwischen sind alle Freunde und Bekannte wieder in der Heimat oder auf Weiterreise wodurch ich wieder viel Zeit für mich habe. Und wie ich die nutze? Entweder sitze ich in Cafes trinke Mangoshakes und arbeite an verschiedenen Dingen oder ich sitze auf dem Motorrad und erkunde die Umgebung. Beides wundervolle Dinge. Mit arbeiten meine ich die Recherche wie es weiter geht. Langfristig und kurzfristig. Was machen ich in den nächsten Tage, den nächsten Wochen und auch in den nächsten Jahren. Viele Möglichkeiten und viele Ideen, die ich versuche zu strukturieren und zu ordnen. Nicht immer so ganz einfach kann ich euch sagen. Ich habe es aber immerhin schon geschafft mir einen mittelfristigen Plan zu machen. Wo geht es für mich nach Thailand hin? Und jetzt ohhhhhh…. Trommelwirbel… The winner is: SÜDKOREA.

Wie genau komme ich auf die Idee als nächstes nach Korea zu reisen? Also zum einen habe ich in den letzten Wochen gemerkt, dass ich gerne etwas Neues sehen und bereisen möchte. Südostasien ist in vielerlei Hinsicht gleich und deshalb sind Länder wie Myanmar und Indonesien vorläufig uninteressant für mich. Außerdem möchte ich gerne in ein Land, das nicht so ganz touristisch ist und das man vielleicht nicht unbedingt später in einem Urlaub bereist. Ich habe ein bißchen das Bedürfnis etwas Neues zu erleben. Nun ja und der ausschlaggebende Grund ist eine meiner ehemaligen Kolleginnen, die nämlich Mitte September nach Seoul reist um dort Urlaub zu machen und ihre Familie zu besuchen. Sie ist gebürtige Koreanerin und was gibt es besseres als Insider Infos aus erster Hand zu bekommen und dabei noch eine Freundin zu treffen?! Nach ein bißchen Recherche zu Flugkosten, Visabedingungen und Sehenswürdigkeiten war mir ziemlich schnell klar, dass das eine wunderbare Idee ist. Noch ist nichts gebucht, aber ich vergleiche fleißig Flugpreise und werde im Laufe der nächsten Woche zuschlagen. Oder vielleicht auch noch heute.

Es ist ganz komisch. Es fühlt sich ein bißchen wie ein neues Abenteuer an und das Bauchkribbeln ist wieder da. Als würde ich eine neue Reise antreten und ich freue mich wahnsinnig :-). Kimchi, Bibimbap und Heimat meines alten Arbeitgebers… Ich kooooooome :-).

Chiang Maiiiiiiiiiii :-)

Tag 140: Chiang Mai, Thailand

29° leicht bewölkt und abends kommt bestimmt wieder dieser tolle Regenzeit Regen

Das vorübergehende Zuhause und der Familienbesuch in Nakhon Phanom

Seit ein paar Tagen befinde ich mich nun im wunderschönen Chiang Mai und ich kann euch sagen – ich bin hin und weg! Chiang Mai und ich sind vom ersten Moment an dicke Freunde gewesen und ich werde es hier gut ein paar Tage und Wochen aushalten können. Chiang Mai liegt im Nordwesten Thailands und ist eine der größten Städte. Sie wird auch „Rose des Nordens“ genannt aufgrund der schönen Landschaften und der kulturellen Vielfalt. Ich habe mir ein zuckersüßes Apartment/Studio gemietet und habe mir ein kleines Heim eingerichtet.

  

Es ist ein so wundervolles Gefühl den Rucksack auszupacken, die Kleider in einen Schrank zu hängen und alles zu verstauen und auszuräumen. Da ich hier eine kleine Küche habe, habe ich mir eine Kaffeetasse, Kaffee, Tee und Müsli gekauft und kann jetzt morgens im Bett frühstücken. Der absolute Knaller kann ich euch sagen. Was für ein Luxus :-).

Und lustigerweise ist Chiang Mai auch die Stadt der „Wiedersehen“. Während ich hier bin sind nämlich insgesamt vier andere Personen hier, die ich entweder auf der Reise kennen gelernt habe oder aus Deutschland kenne. Somit war ich zum Beispiel die letzten Tage abends immer mit einer Freundin zum essen, Bier trinken oder Sightseeing getroffen. Haha, das fühlt sich alles so nach normalen Alltag an und es ist herrlich!

Was ist seit meinem letzten Post passiert? Ich bin mit dem Bus nach Nakhon Phanom gefahren, einer Kleinstadt an der laotischen Grenze. Und dort wurde ich dann von Friedhelm abgeholt – meinem Groß-Groß Cousin, also dem Cousin meiner Oma. Ich kann euch sagen, das ist eine verrückte Situation an einer Bushaltestelle zu sitzen und zu wissen, dass man gleich von einem mehr oder weniger wildfremden Menschen abgeholt wird und dann auch zu ihm nach Hause fährt. Wir haben uns gesehen und haben uns direkt erkannt. Nun ja, an einer thailändischen Busstation laufen jetzt nicht so ganz viele Europäer rum, daher war das jetzt also keine Meisterleistung ;-). Spätestens nachdem er mir erzählt, dass er sich bei Heimweh  an die lokale Kirche setzt (die dem Kölner Dom entfernt ähnelt), ein Bier trinkt und Karneval feiert war er mir doch überaus sympathisch. Im Haus angekommen habe ich seine zuckersüße thailändische Frau kennen gelernt. Das Haus ist eher deutsch eingerichtet und was viel wichtiger ist – der Kühlschrank auch. Hahah, das war fantastisch! Brot, Aufschnitt, Käse, saure Gurken, Filter Kaffee und als Highlight wurde mir ein Abend Rouladen mit Kartoffeln gekocht :-). Da sitzte mitten in einer thailänidschen Kleinstadt, isst gute deutsche Rouladen, trinkst Bier aus Krombacher Gläsern und diskutierst detailliert über den Stadtteil, in dem du groß geworden. Soooooo strange und sooooo cool!

Insgesamt habe ich drei Nächte bei den beiden verbracht, sie haben mir ihre Stadt gezeigt, lecker gegessen und wir haben es einfach genossen Zeit zusammen zu verbringen. Das ist schon wirklich ne verrückte Situation, aber ich glaube wir haben es alle drei in vollen Zügen genossen.

Von Nakhon Phantom bin ich dann weiter nach Chiang Mai mit dem Bus gereist und habe noch zwei Übernachtungsstopp in zwei Städten eingebaut, damit ich die gut 1.000km nicht in einem Tag fahren musste.

Ja und jetzt bin ich in Chiang Mai in meinem kleinen Zuhause und freue mich wie ein kleines Kind :-). Johanna musste ich gestern verabschieden, der nächste Besuch ist aber schon da und mal sehen wen ich hier noch so kennen lerne, sympathische Menschen gibt es hier viele!

Zurück in Thailand

Tag 129: Ubon Ratchathani, Thailand

31° leicht bewölkt

Laos Reisebericht ist fertig und ich war shoooooopen

Ich schon wieder :-). Ich war fleißig gestern und heute… Wer also wissen möchte was ich in den letzten zwei Wochen in Laos gemacht habe kann das hier tun.

Mein dritter Tag in Ubon Ratchathani ist angebrochen und soll ich euch was sagen?! Es macht mich glücklich. Ich  liebe Thailand! Ich weiß nicht warum, aber es ist echt ein bißchen wie nach Hause kommen. So viel habe ich von der Stadt noch nicht gesehen, aber allein die Tatsache, dass ich in Thailand bin macht mich glücklich. Morgen geht es dann weiter in Richtung Nakhon Phanom und dann langfristig nach Chiang Mai.

In Chiang Mai habe ich mir nämlich ein kleines zuckersüßes Apartment gebucht und werde dann dort ein wenig leben. Zur Zeit plane ich so mit drei bis vier Wochen. Ich habe nämlich gemerkt, dass diese berühmt berüchtigte „Reisekrankheit“ sich bei mir bemerkbar macht und dem will ich vorbeugen. Manche nennen es auch Reisemüdigkeit was wohl allen, die schon mal länger auf Reise waren bekannt sein dürfte. Mein Köpfchen schafft es nicht das ganze erlebte und gesehene zu verarbeiten und ich merke, dass ich etwas resistent werde. Also ich kann schöne und tolle Sachen gar nicht mehr wertschätzen und das finde ich etwas traurig. Deshalb habe ich mir eine Zwangspause verabreicht und diese werde ich in Chiang Mai nehmen. Zudem habe ich noch so überhaupt keinen Plan wie es weiter geht nach Thailand und auch darüber mache ich mir dann mal in Ruhe Gedanken. Ich freue mich wahnsinnig auf mein kleines hübsches Apartment mit Küche, Balkon und Pool & Fitnessstudio im Haus. Ggf. werde ich mich dann vor Ort noch für einen Fotokurs anmelden um die unendlichen Möglichkeiten meiner Kamera mal kennen zu lernen.

Ja und dann kriege ich schon wieder das Grinsen nicht aus meinem Gesicht, denn… Ich war shoppen! 🙂 🙂 🙂 Es ist ein so wunderbares Gefühl sag ich euch! Stellt euch vor (die Frauen werden es wohl etwas besser verstehen als die Männer, aber egal): Ihr habt 6 T-Shirts und diese 6 T-Shirts tragt ihr seit vier Monaten. Das eine T-Shirt hat direkt am Anfang einen Currysoßen Fleck abbekommen, mit dem anderen seid ihr mal irgendwo hängen geblieben und es hat ein Loch und das nächste hat doch sehr unter der Sonneneinstrahlung gelitten und die Farbe ist eher undefinierbar. Nun ja und diese T-Shirts tragt ihr seit vier Monaten… Naja einige von euch werden jetzt denken, wo ist das Problem, dann kaufst du dir halt ein neues Shirt.?! Jaaaaa… Richtig gedacht, aber nicht wenn du als 1,76m Frau mit einer nicht asiatischen Figur in Asien bist. Und nicht, wenn man empfindliche Haut in Bezug auf Kunststoffe hat. Eine große Herausforderung sag ich euch. Und was habe ich hier gestern gefunden? Ein Shoppingcenter, die ua westliche Läden hatten. Ohhhhh das war so wundervoll! Ich konnte bei Esprit shoppen gehen und die hatten die selben Größen wie in Deutschland.  Herrlich! Ein Laden hieß „Export 71“ und da hat mich die Kollektion von H&M aus dem letzten Jahr angelächelt. Tja, und jetzt habe ich tatsächlich neue Klamotten und grinse fröhlich vor mich hin. Wie schön, wenn einen die sonst so alltäglichen Dinge so glücklich machen können. Und meine Socken passen jetzt zum T-Shirts :D.

Urlaub in Laos

Tag 127: Pakse, Laos

28° Regen und manchmal ein kleines bißchen Sonnenschein

2 Wochen Urlaub mit einer Freundin in Laos sind schon wieder um – Thailand wartet auf mich

Sabai Dii aus Laos… den letzten Beitrag habe ich geschrieben als ich auf Susanne gewartet habe und jetzt schreibe ich den nächsten Beitrag kurz nachdem sie wieder abgereist ist. Die zwei Wochen sind nämlich schon um – und das ging ruckizucki hier kann ich euch sagen ;-). Auf den Reisebericht zu Laos müsst ihr aber noch ein kleines bißchen warten.

Einen kurzen Überblick kann ich euch aber schon mal geben. Vom wunderschönen Luang Prabang sind wir über die Hauptstadt Vientiane in den Süden gefahren. Ein kleines Örtchen namens Thaekhek ist der Startpunkt des so genannten Laos Loop – eine vier bis fünf tägige Motorrad Route. Natürlich haben wir uns auch ein Motorrad gemietet und haben den Loop mit drei anderen gemacht und haben die Tour mit der ein oder anderen Blessur und Adrenalin im Blut gut überstanden. Die zwei Wochen hier waren nämlich sehr verregnet und demnach waren die Straßen sehr schlammig und rutschig. Details dazu bekommt ihr dann im Reisebereicht. Nach der Motorrad Tour ging es weiter nach Pakse und von da aus weiter auf die 4.000 Islands. Diese Inseln liegen im Mekong Delta direkt an der Grenze zu Kambodscha. Hier haben wir ein paar Tage tiefenentspannt bevor es dann gestern wieder zurück nach Pakse ging. Laos hat mir sehr gut gefallen und die Landschaften sind auch bei Regen einfach nur wunderschön.

Trotzdem habe ich mich entschieden noch heute nach Thailand aufzubrechen. Ja genau… Noch mal Thailand und irgendwie freue ich mich wie ein kleines Kind auf Thailand. 🙂 Es ist ja doch ein bißchen wie meine Südostasiatische Heimat und den Norden muss ich mir unbedingt genauer anschauen. Ich werde mich also langsam in Richtung Chiang Mai arbeiten und plane damit, dass ich um den 10.08. dort ankomme. Und zwischendrin mache ich noch einen kleinen Familien Besuch.

Ja richtig gelesen. Ich werde nächste Woche den Cousin meiner Oma in Thailand besuchen. Mit dem habe ich nämlich gerade telefoniert und da werde ich dann mal einen kurzen Stopp einplanen. Ich kenne ihn nicht und ich glaube er mich auch nicht, aber ich finde es gerade total aufregend, dass ich ihn bald treffen werde. Und da er schon länger in Thailand lebt kann er mir bestimmt ein paar gute Tipps für den Norden Thailands geben. Und vielleicht hat er sogar eine Idee wie und wo ich günstig an ein Motorrad komme, da ich wieder mit dem Gedanken spiele mir eins zu kaufen und den Weg nach Chiang Mai selbst zu fahren.

Das Motorradfahren hat es mir absolut angetan und da ich ja auch vorhabe für ein paar Wochen in Chiang Mai zu bleiben ist es gar nicht verkehrt mobil zu sein ;-).

So das nur kurz von mir. Details zu Laos kommen dann in den nächsten Tage…

WAS BISHER GESCHAH… Folge 3

Nordvietnam

Nach 3,5 Wochen im südlichen Vietnam konnte ich noch weitere 6 Wochen im traumhaften Nordvietnam verbringen.

Nordvietnam Kopie

Station 1: Dong Hoi

Drei Nächte habe ich in dem Städtchen verbracht, das 30km vom Phong Nha National Park entfernt liegt. In diesem National Park befindet sich u.a. die weltweit größte Höhle. Hier habe ich die Paradies Cave besucht und durfte ein Schlammbad in der „Dark Cave“ nehmen.


Zwischenstation 2: Vinh

Eine Übernachtung in Ho Chi Minhs Geburtsort… Nichts besonderes.


Station 3: Ninh Binh

Zwei Nächte bin ich in der so genannten trockenen Halong Bay geblieben und habe die Reisfelder zwischen den Kalksteinfelsen bewundert. Wunderschön und definitiv ein Besuch wert.


Zwischenstation 4+5: Thai NguyenTuyen Quang

Bei einem Roadtrip landet man häufiger in kleinen nicht touristischen Städtchen um dort zu übernachten und dort kann man schon mal einen Hund am Spieß finden…


Station 6: Ha Giang

3,5 Wochen habe ich im Städtchen Ha Giang verbracht und dort für eine Organisation gearbeitet. Ich habe Waisenkinder & Kinder einer Förderschule unterrichtet und einem kleinen Dorf geholfen sich für den Tourismus bereit zu machen. Ein Wochenend-Ausflug wurde zum absoluten Highlight meiner bisherigen Reise.


Station 7: Northern Loop – Dong Van

4 Tage bin ich entlang des Northern Loops gefahren und habe die bisher spektakulärste Landschaft gesehen. Auf dem Sonntags Markt in Dong Van hatte ich die Möglichkeit den ethnischen Minderheiten aus den Bergdörfern beim shoppen zu zusehen.


Station 8: Sapa

Sapa hat ebenfalls traumhafte Landschaften, aber ich habe die fünf Nächte vor Ort eher zum entspannen und sortieren genutzt.


Zwischenstation 9: Dien Bien Phu

Eine Nacht in der Nähe der laotischen Grenze, damit ich die 30 Std Bustour von Sapa nach Luang Prabang nicht in einem durch machen muss.


Meine Highlights:

  • Der Northern Loop – Dong Van
  • Ninh Binh – die trockene Halong Bucht
  • Die Kids im Waisenhaus in Ha Giang
  • Meine Kollegen und der Alltag in Ha Giang
  • Negativ – der Verkauf von Emily… Aber sie ist in guten Händen 🙂
  • Banh mi – Das vietnamesische Baguette
  • Cà phê sua – Kaaaaaaaaffeeeeeeee

In Zahlen (Gesamtvietnam):

  • in gefahrene Kilometern: über 3.100
  • 66 Tage – 9,5 Wochen – 2 Monate und ein bißchen…
  • durchschnittliche Tagesausgaben: € 21,34
  • Gesamtausgaben Vietnam: € 1.430,04
    • Transportkosten (Sprit, Reparatur, Bus, Taxi – die Anschaffungskosten für das Motorrad konnte ich ja auf null setzten, aufgrund des Verkaufs): € 264,04
    • Übernachtungskosten: € 315,10
    • Verpflegung: € 450,15
    • Entertainment (Touren, Eintritt, etc.): € 160,06
    • Rest ist unter sonstiges verbucht, wie Duschgel, Wäsche waschen, etc.
  • In Schmetterlingen im Gesicht: 50
  • In Schmetterlingen im Bauch: 5.000.000

Vietnam – Vielen Dank für die unvergessliche Zeit! Cám ơn!