The early bird catches…

… the monkeys!

Tag 6: Krabi – Thailand

Überwiegend Sonne 32° – wahrscheinlich kommt ein kleiner Schauer heute Abend, so wie an den zwei letzten Abenden

Ausflug zum Tiger Cave Tempel zum Sonnenaufgang, 1.237 Treppen, Belohnung durch einen grandiosen Ausblick und einer Affenparty

Ja ihr habt richtig gelesen. Sonnenaufgang… Der Sonnenaufgang war heute um 06.23 Uhr und daher bin ich um 04.00 Uhr morgens aufgestanden. Ich weiß auch nicht was die thailändische Luft mit mir macht, dass ich so etwas freiwillig mache. Zumal es auch noch meine Idee war und ich unsere Gäste gefragt habe, ob sie nicht mitkommen möchten. Insgesamt waren wir dann zu fünft und wurden um halb fünf an der Anlage abgeholt. Nach einem kurzen Frühstücksstopp im Seven Eleven kamen wir dann an dem sogenannten Tiger Cave an. Grund des Baus des Temples ist ein Fußabdruck Buddhas. Um die Tempelanlagen herum wohnen einige Mönche in Hütten oder Höhlen, die in die Kalksteinfelsen gebaut wurden. Nun ja, Tempel gibt es eigentlich genug in Thailand, wieso genau muss man sich diesen ansehen? Getreu dem Motto „der Weg ist das Ziel“ ist der Aufstieg ansich schon ein Erlebnis. Ein Erlebnis an das ich die nächsten zwei drei Tage bestimmt denken werde, sobald ich mich bewege – Muskelkater. Es war stockduster als wir ankamen und haben natürlich erst mal den falschen Weg gewählt. :-/ Wir haben die falsche Treppe genommen und durften dann ca. 100 Stufen als Warming up für den richtigen Weg sehen. Falls jemand mal den Tempel besuchen will, nehmt die erste Treppe links. Da ist das motivierende Schild, dass es nur noch 1.237 Stufen bis zum Tempel sind. Wohouuuu – los gehts!

Also, ich dachte ja eigentlich, dass ich einigermaßen gut trainiert bin und eine gute Grundfitness habe. Aber nicht um fünf Uhr morgens, bei 27° und diesen Treppenstufen, die teilweise so hoch sind wie eine Wasserflasche. Wow, das war wirklich nicht ohne und ich bin gespannt wie schlimm der Muskelkater wird. Nach einer guten halben Stunde haben wir es dann auch geschafft und die Anstrengung ist ruck zuck vergessen. Was für ein Ausblick! Der absolute Wahnsinn! Auf Bilder kann man das gar nicht festhalten, wie atemberaubend es ist. Als wir oben ankamen hat sich die Sonne schon langsam angemeldet:

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Das war schon eine spannende und mystische Stimmung. Da wir so früh nach oben gelaufen sind waren wir auch die einzigen auf dem Plateau und konnten den Wahnsinnsblick in Ruhe genießen.

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Aber lang allein waren wir nicht. Nachdem die Sonne aufgegangen war tummelten sich plötzlich bestimmt 20 Affen auf dem Plateau. Oh man, was haben wir uns erschreckt, aber eigentlich sind sie ganz harmlos. Nur wenn plötzlich und unerwartet so viele Affen um einen herum auftauchen glaubt man fast, dass sie den Plan haben die Weltherrschaft an sich zu reißen. ;-P

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Der Rückweg ist ja bekanntlich einfacher, aber nicht unbedingt, wenn die Beine nicht so wollen, wie man selbst. Das habe ich auch noch nie erlebt. Nach ca. 100 Stufen ging das Wackeln los. Die Beine haben gezittert und waren wie Pudding, bei uns allen. Wir mussten uns gut festhalten und auch regelmäßige Stopps einlegen. Das war aber kein Problem, denn in den Bäumen waren ebenfalls viele Affen und der Ausblick, auf dem Weg im Hellen, war grandios. So konnten wir den Abstieg unbeschadet und mit deutlich weniger Anstrengung beenden.

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Zurück im Bananas haben wir uns direkt die Badeklamotten angezogen und sind erst mal eine Runde schwimmen gegangen. Nun ja, dann war es auch schon 09.00 Uhr und Zeit fürs Frühstück.

Ich glaube heute habe ich mir den Nachmittag in der Hängematte redlich verdient :-).

Erste Fotos

Tag 4 – Krabi, Thailand

Meist Sonnig 35°

Die ersten Fotos von meinem mehr als entspannten Alltag.

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! Denkt dran, kurze Woche – Ostern steht vor der Tür. Hier in Thailand gibt es keine christlichen Feiertage, aber nun ja… es gibt schlimmeres ;-). Heute und gestern habe ich mal angefangen meine Kamera auszuprobieren und schicke euch ein paar Bilder von meinem „Alltag“. Wie sieht mein Tag hier denn eigentlich aus?

Aufstehen gegen halb acht, denn ab acht muss die Rezeption besetzt sein. Andrew, der andere Volontär ist eher der Nachtmensch und daher mache ich bisher die „Frühschicht“. Da die Sonne um halb sieben aufgeht und es eh sehr warm ist fällt mir das Aufstehen auch überhaupt nicht schwer. Zumal ich ja weiß welcher Anblick mich draußen erwartet und daher steht man gerne auf. Naja und dann wird erst mal in Ruhe mit Oli ein Kaffee getrunken und nach und nach trudeln auch die Gäste ein. Nebenbei wird mit den Gästen gequatscht und gefragt was sie so vorhaben und ob wir sie noch irgendwie unterstützen können. Fragen gibt es immer. Wenn neue Gäste ankommen erzählen wir ihnen alles was sie über die Anlage wissen müssen und führen sie einmal rum. Insgesamt gibt es 18 Bungalows und ein Mehrbettzimmer mit 10 Betten. Die Gäste sind daher bunt gemischt. Man merkt schon, dass die Nebensaison anfängt. Es ist relativ ruhig und die Anlage ist nicht komplett ausgebucht. Die meiste Zeit sitzen wir in dem Gemeinschaftsbereich der Anlage und sind einfach da, falls Gäste kommen und Fragen haben. Und diese Zeit vertreiben wir uns mit quatschen, lesen, in der Sonne liegen, Kamera ausprobieren, Affen beobachten und was man halt so macht. Mega entspannt und sehr cool!

Und damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt wie es aussieht.

Die Bungalows:

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Der Blick von der Rezeption aus:

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Der vordere Gemeinschaftsbereich, hinter der Rezeption:

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Der hintere Gemeinschaftsbereich:

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Der Pier:

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Sonnenuntergang am Pier:

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In diesem Sinne… Habt einen schönen Tag!

Angekommen

Tag 2, Krabi – Thailand

Überwiegend Sonne, 36°

Gut und entspannt angekommen, die neue Heimat für die nächsten vier Wochen ist traumhaft!

Viele Grüße aus dem Paradies. Jetzt ist es wirklich soweit und meine große Reise hat gestartet. Es ist nach wie vor nicht so ganz real, aber egal, hier ist es wunderschön und auch wenn mir nicht bewusst ist, dass dies vorerst mein neues Leben ist, kann ich es wunderbar genießen.

Was ist seit dem letzten Beitrag passiert? Mein Papa hat mich nach Amsterdam gebracht von wo aus ich nach Helsinki geflogen bin. Am Abreisetag selbst war ich immer noch genauso entspannt wie die Tage vorher. Ich glaube einige von euch waren aufgeregter als ich ;-). Natürlich ist eine gewisse Grund-Spannung da, wie halt kurz vor einem großen Urlaub. Beim Einchecken wurde ich mehrfach gefragt, wo es denn als nächstes hingeht und ob ich ein Weiterflug Ticket habe. Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass es immer mal wieder Probleme mit dem Einchecken gibt, wenn man nur ein One Way Ticket hat. Daher hatte ich mir zum Glück schon im Vorfeld das Visum in der Botschaft in Frankfurt geholt sonst hätte ich mir wahrscheinlich am Flughafen noch einen Weiterflug buchen müssen. Also, falls ihr irgendwann mit einem One Way Ticket nach Thailand fliegt holt euch vorher das Visum. Die Visa Bestimmungen sind schärfer geworden und es ist nicht mehr so einfach wie früher.

In Helsinki hatte ich ein paar Stunden Aufenthalt, lag mit meinem Laptop auf so Liegen am Flughafen und habe mich des Lebens gefreut, dass es los geht. Zwischen all den Reisenden am Flughafen habe ich mich sehr gefühlt und dachte noch: „Ja das ist meine Art zu leben, das mag ich sehr gerne!“. Der Flug von Helsinki nach Bangkok war entspannt, auch wenn er mit drei Stunden Verspätung gestartet ist (Unwetter in Oslo und wir mussten auf ein Flugzeug von da warten). Dank der Schlaftablette habe ich wunderbar durch geschlafen und kam damit ziemlich fit in Thailand an. Blöderweise habe ich durch die Verspätung meinen Anschluss Flug nach Krabi verpasst und musste mir einen neuen Flug buchen. Dumm gelaufen, aber passiert. In Krabi wurde ich dann von einem netten Thai in Empfang genommen, der mich dann zu meinem neuen Zuhause gebracht hat.

The Banana Bungalows – oh mein Gott, es ist unbeschreiblich schön hier. So wie ich es mir vorgestellt habe nur noch schöner. Eine Handvoll Bungalows, einem offenen Gemeinschaftsbereich, Hängematten, Liegestühle, direkt am Meer mit Blick auf viele kleine Inseln, Palmen, Sonnenschein und irgendwie so wie man sich Leben in Thailand vorstellt. Der Blick erinnert mich ein wenig an die Halong Bucht in Vietnam. Total geil! Ich werde die Tage noch ein paar Bilder machen und sie hoch laden.

Mein Chef, der Oli kommt aus der Nähe von Freiburg und lebt seit vielen vielen Jahren hier. Andrew aus England, der andere Volontär und ich unterstützen ihn bei der täglichen Arbeit. Gäste einchecken, Touren Buchen, Taxis bestellen, Fragen beantworten und einfach da sein. Die beiden sind super nett und mega entspannt. Es gibt ein Team aus Thai Frauen, die sich um die Zimmer und das Essen kümmern. Es ist alles sehr familiär und chillig. So hatte ich es mir vorgestellt, so hatte ich es mir gewünscht! 🙂

Gestern Abend, nachdem ich angekommen bin hat Andrew mir alles gezeigt, ich bin kurz unter die Dusche gehüpft und bin dann direkt mit einigen Gästen auf den Nightmarket in Krabi gefahren. Ich war mir erst nicht so sicher, ob das so ne gute Idee war direkt nach den Flügen so einen Ausflug zu machen, aber als ich dann vor Ort im Trubel war, hat mich das gut wachgehalten. Auf dem Markt gab es hauptsächlich Essen und Kleidung. Hungrig wie ich war, war es das reinste Paradies. Frisches Obst, frische Meeresfrüchte, gegrilltes Fleisch und das in allen Variationen, die man sich so vorstellen kann. Und da habe ich mein neues Leben mal mit einem Obstshake und gebratenen Jakobsmuscheln gestartet. Man gönnt sich ja sonst nichts. Nach dem Market saßen die meisten Gäste noch zusammen, haben ein Bierchen getrunken und bin dann ins Bett gegangen. So müde war ich gar nicht, aber habe trotzdem wie ein Stein geschlagen. Heute morgen wurde ich dann von Sonnenstrahlen und Vogelgezwitscher geweckt und dachte nur „Geil!“.

Ein fantastischer Start, ich freue mich sehr hier zusein!

My bags are packed…

… i´m ready to go!

Da ist er, der letzte Tag in Deutschland. Morgen um diese Uhrzeit sitze ich in Helsinki am Flughafen und warte auf meinen Weiterflug nach Bangkok. Es ist schon abgefahren und immer noch total unwirklich. Mein Karl ist gepackt und ist auch bereit los zu gehen. Im Endeffekt habe ich dann doch noch mal umgepackt und wieder ein wenig ausgemistet, aber das gehört wohl irgendwie dazu. Der Rucksack ist relativ voll, aber ein wenig Platz habe ich noch gelassen. So ganz einfach ist es dann halt doch nicht zu entscheiden, welche Klamotten ich in den nächsten Tagen, Wochen und Monate tragen werde. Ich bin mal gespannt wie viel Kilo er morgen auf die Waage bringt und ich schätze mal auf so 15kg was für die Reise ein gutes Gewicht ist. Was ich dann im Endeffekt alles eingepackt habe werde ich dann noch mal separat in einer Packliste runter schreiben. So sah es heute Vormittag hier aus:

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Seit Sonntag bin ich in Bielefeld und habe die letzten Tage hauptsächlich mit meiner Familie verbracht, mich umgemeldet, die letzten Dinge besorgt, den Ebook Reader mit Büchern gefüllt und versucht noch etwas Kraft zu sammeln. Die restlichen Tage in Frankfurt und der Umzug waren dann doch anstrengender als gedacht und ich musste erst mal viiiiiel schlafen. Jetzt bin ich einigermaßen fit und bereit los zu gehen. Heute mache ich mir noch einen ganz entspannten Tag mit rumhängen, Tee trinken, gedanklich noch mal alles durch gehen und dann früh ins Bett. Ich muss nämlich um 05.30 Uhr losfahren um nach Amsterdam zu kommen. Mein Papa und seine Frau sind so lieb und bringen mich morgen zum Flughafen.

Um 11.40 Uhr fliege ich von Amsterdam nach Helsinki, um 17.30 Uhr (deutscher Zeit) geht der Weiterflug nach Bangkok. Um 03.15 Uhr deutscher Zeit (09.15 Uhr in Thailand) komme ich in Bangkok an. Damit der Jetlag mich nicht total umhaut werde ich wohl das erste Mal in meinem Leben eine Schlaftablette nehmen, damit ich den Flug von Helsinki nach Bangkok mehr oder weniger durchschlafen kann und mich damit auch der Zeitumstellung anpasse. Wenn ich in Helsinki in der Flieger steige ist es in Thailand 23.30 Uhr und damit die perfekte Schlafenszeit ;-). In Bangkok muss ich dann vom internationalen Flughafen zum kleinerer Flughafen und fliege von dort dann nach Krabi. Und in Krabi werde ich von einem Fahrer abgeholt, der mich dann zu meiner neuen Heimat, für die nächsten vier Wochen, bringt. Es macht mir wirklich ein gutes Gefühl zu wissen, dass am Flughafen jemand auf mich wartet und mich zu den Banana Bungalows bringt.

Und wo das genau ist seht ihr hier:

Bildschirmfoto 2015-03-25 um 17.03.16

Wettervorhersage sagt 36°, gefühlte 41°. Ui ui ui, gut, dass ich die kurze Hose und Flip Flops so eingepackt habe, dass ich direkt am Flughafen dran komme. Ich bin mal gespannt wie ich den Wetter Umschwung verkrafte, aber eigentlich habe ich keine Probleme mit Hitze – wir werden sehen.

Und wie geht es mir eigentlich damit, dass es morgen los geht??? Tja, wie soll ich sagen, ich bin immer noch tiefenentspannt und freue mich einfach nur! Mal wieder ein Zeichen, dass dieser Weg absolut der richtige für mich ist. Die Vorbereitungszeit war schön entspannt, aufregend und jetzt kann es auch endlich los gehen 8).

So, ich lege dann noch mal die Füße etwas hoch und lasse mir von meiner Mami mein Lieblingsessen kochen, bevor das große Abenteuer startet. Beim nächsten Mal melde ich mich dann von außerhalb von Deutschland :-).

Noch 0 Tage, 18 Stunden und 19 Minuten

Aufregung?!

Jetzt wo die letzte Woche angebrochen hat werde ich immer häufiger gefragt: „Und, bist du aufgeregt?“. Mmmmhhh, ja… Bin ich aufgeregt? Bauchkribbeln? Angst was vergessen zu haben? Irgendwie wäre es ja angebracht, aber ich bin es nicht. Es ist keine Aufregung, sondern absolute Vorfreude. Oh man, was ich habe ich Lust auf das was jetzt mir bevor steht. Ich freue mich wahnsinnig und daher kann gar keine Aufregung kommen. So langsam rutscht es immer mehr in mein Bewusstsein, dass ich in wenigen Tagen im Flieger sitze und dieser wundervolle neue Lebensabschnitt startet. Über Blogs, Youtube und Facebook folge ich inzwischen sehr vielen Reisenden und bekomme daher jeden Tag gezeigt was mit bevorsteht. Flip Flops, Roller fahren, Sonnenschein, Hängematten, Fruchtcocktails, andere Backpacker und überhaupt viele interessante Menschen, die meinen Weg kreuzen werden. Ja und wenn ich da so dran denke, hier auf meinem provisorischen Bett zwischen den Umzugskartons und den frisch gewaschenen kurzen Hosen, denke ich nur: GEIL! VERDAMMT GEIL! Haha und ich mache es, ich werde dieses Leben auch leben.

Wie verbringt man denn eigentlich die letzten Tage des alten Lebens bevor das neue los geht? Ich kann euch sagen, es ist eine besondere „Grundstimmung“. Irgendwie nehme ich alles intensiver wahr und kann mich noch mehr über Kleinigkeiten freuen. Man genießt alles viel bewusster und habe gefühlt unendlich Energie. Es läuft alles so nebenbei und es funktioniert auch einfach alles. Wahrscheinlich habe ich durchgängig eine Grunddosis Adrenalin in meinem Körper und das lässt mich so durchpowern, aber es funktioniert. Und ich bin total dankbar. Ich denke viel über mein bisheriges Leben nach, über die Menschen die zu mir und meinem Leben gehören und freue mich einfach so wahnsinnig über das was ich habe und bisher erlebt habe. In einem „normalen Alltag“ macht man das irgendwie viel zu selten, sich darüber zu freuen was man hat und auch stolz darauf zu sein. Also nehmt euch ne Minute und denkt mal drüber nach was für wundervolle Menschen zu eurem Leben gehören und was ihr eigentlich erreicht habt. Es tut gut, glaubt mir!

Klar gibt es noch einiges zu tun, aber das läuft größtenteils nebenbei und es funktioniert alles reibungslos. Jeden Tag gibt es eine kleine To Do Liste in meinem Kopf die abgearbeitet werden muss, aber das sind alles nur noch Kleinigkeiten. Die Lieblingshose noch mal gelb einfärben, die Omi noch mal anrufen um sich für Kaffee und Kuchen zu verabreden, (Wobei die Info, dass sie doch viel mehr Lust auf gebratene Ente hat, meine Pläne fast durcheinander gebracht hätten, aber auch dafür haben wir eine Lösung gefunden ;-)), noch mal zum Arzt ein großes Blutbild machen, damit ich beruhigt los starten kann. Und ja, meine Werte sind einwandfrei, auch die Leberwerte… Wer hätte das nach den letzten Wochen hier gedacht :-D.

Naja und dann muss der Rucksack, ich habe ihn übrigens Karl getauft, gepackt werden. In meinem Kopf hatte ich die grobe Packliste schon gemacht, aber wenn man dann so vor seinen Klamotten steht und entscheiden muss was man in den nächsten Wochen und Monaten tragen wird, ist das plötzlich doch nicht mehr so einfach. Ich hatte schon Probleme mich bei meinem Beachhandtuch zu entscheiden. Das Gewicht hat entschieden und ich habe das leichtere eingepackt. Am schwersten ist die Entscheidung bei den T-Shirts gewesen. Habe ich an alle Eventualitäten gedacht? Warm, Kalt, Sport, „Heiß-Reisetag-Sonnenbrand auf den Schultern- und Rucksack tragen müssen“? Ich werde es vor Ort merken und kann mir dort immer noch alles besorgen. Als ich die Sachen dann alle in Karl verstaut hatte war ich überrascht wie viel Platz noch ist. Naja jetzt habe ich noch ein zwei T-Shirts aus dem „wenn noch Platz ist“ Stapel mit gewaschen und werde später mal gucken, ob immer noch so viel Platz ist. Und als Tipp, ich habe mir 3l Zipperbeutel gekauft, da packe ich meine Klamotten rein und kann sie aufgrund des Zippers luftleer verpacken und das spart echt wahnsinnig viel Platz.

Ja und wenn Karl reisebereit ist werde ich noch meinen kleinen Koffer mit den Sachen für die nächsten Tage packen und der Rest in die Umzugskisten verstauen. Meine Schwester und ich fahren morgen mit einem Vito nach Bielefeld und verstauen meine restlichen Sachen bei meiner Family. Ich bin überrascht, dass ich nur noch so wenig Zeugs habe, aber es ist ein verdammt gutes Gefühl zu sehen, dass mein Hab und Gut in ein paar Umzugskartons passen. Insgesamt kann ich mein komplettes Zeug auf 10 Umzugskartons verteilen. Sehr befreiend. Und eigentlich weiß ich, dass ich es noch mal halbieren könnte, aber naja wie das dann halt so ist mit Schuhen, Taschen und so ist…

Gut dann starte ich mal meinen letzten Tag in Frankfurt. Habt einen schönen Tag und ein schönes Wochenende 🙂

Noch 5 Tage und 44 Minuten

 

 

Freiheit

So da ist er – der erste Tag des neuen Lebensabschnitts… Ich hatte gestern meinen letzten Arbeitstag. Nach zwei Jahren habe ich Schwalbach Auf Wiedersehen gesagt. Mir ist es nicht leicht gefallen, da ich den Chaos Haufen ja doch sehr lieb gewonnen habe und während der Zeit bei Samsung wirklich viel Spaß hatte. So viele durchgeknallte Menschen an einem Ort, da kann ich mich ja nur wohl fühlen. Liebe Kollegen, vielen Dank für die tolle Zeit, ihr werdet mir fehlen!

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Aber wie ihr euch vorstellen könnt gibt es schlimmeres als morgens aufzuwachen und „frei“ zu sein! Ich hatte schon ziemlich Stress damit, den letzten Arbeitstag vor sich zu haben, weil es doch mit der größte Abschied ist. Man verbringt viel Zeit mit verschiedenen Menschen, durchlebt Gefühle in allen Extremen, redet viel Quatsch und lacht viel. Und ich wusste das es mir schwer fällt zu gehen, aber ich wusste auch, dass es dazu gehört und es schade wäre wenn ich nicht traurig wäre. Dann hätte ich einiges falsch gemacht in den letzten zwei Jahren. Aber gut, wie soll ich sagen, die Wehmut wird dann ganz schnell von einem Lächeln verdrängt, wenn ich daran denke was so auf mich zukommen wird.

Jetzt sitze ich hier so mit den frühlingshaften Vogelgezwitscher, in das sich immer mal wieder eine Polizeisirene aufgrund der EZB Eröffnung mischt, trinke meinen Kaffee und lasse das Gefühl der FREIHEEEEEEIIIIIIIIT zu :-). Haha, das ist echt ziemlich geil. Keine Verpflichtungen, keinen Stress und einfach das tun und machen zu können worauf ich Lust habe. Und das für die nächsten Monate… Es ist immer noch nicht in meinem Köpfchen angekommen, aber das macht ja keinen Unterschied. Das wird schon irgendwann in mein Bewusstsein kommen und wenn nicht, dann halt nicht. Dann laufe ich eben ohne des Bewusstseins frei zu haben und zu sein grinsend durch die Gegend ;-).

Und ein bißchen was zu tun gibt es ja auch noch. Daher werde ich die nächsten Tage bestimmt nicht über Langeweile klagen können. Rucksack Probe packen, die restlichen Sachen für den Umzug packen, detailliert noch mal alles durch gehen, ob ich auch wirklich nichts vergessen habe, die Unterlagen für meine Homebase zusammen stellen, Wetter in Thailand checken und Sonnencreme kaufen. 8)

Es gibt schlimmeres…

Noch 8 Tage und 2 Stunden

Abstract: (für die Lesefaulen)

Noch in Frankfurt, ausschlafen, Kaffee trinken, in Jogginghose auf dem Sofa liegen, erster Tag in Freiheit, traurig über Abschied, aber trotzdem riesen Vorfreude 🙂

Ebay und ich

Und auch diese Woche hat sich wieder gezeigt – es fügt sich alles 8-).

In den letzten Wochen bin ich großer Ebay Kleinanzeigen Fan geworden. Alle Sachen, die ich lange nicht mehr benutzt habe oder nicht einlagern will, habe ich online zum Verkauf gestellt. Von Kleidung über DVDs bis hin zu Möbeln und Technik. Einige Sachen gingen schnell weg, andere habe ich schon länger drin, aber im großen und ganzen bin ich echt zufrieden. Die größten Bauchschmerzen hatte ich in Bezug auf meine großen Möbel. Das Bett und den Schrank wollte ich ungern nach Bielefeld transportieren, um sie dort dann einzulagern. So ner Matratze kann ein Jahr im Keller nicht wirklich gut tun. Zumal ich dann auch noch alles hätte abbauen müssen und einen entsprechenden Transporter mieten müssen. Aber wie wir ja schon gelernt haben – es fügt sich alles. Heute Mittag wurde mein Schrank abgeholt und mein Bett habe ich eben auch verkauft. Das wird in den nächsten Tagen dann auch noch abgeholt. Das heißt einige Tage auf dem Sofa oder ggf. auf der Luftmatratze schlafen, aber das werde ich in meinem jugendlichen Alter auch noch schaffen. 🙂

Am Anfang fand ich es etwas komisch fremden Menschen meine Adresse zu geben, damit sie was bei mir abholen können. Deshalb habe ich mich teilweise mit den Käufern irgendwo verabredet um die Sachen dort zu übergeben, aber spätestens beim Schrank war das nicht mehr möglich. Nach und nach verliert man auch das Unbehagen und bisher habe ich wirklich nur total sympathische Menschen getroffen. Ein paar Sachen für die ich, wenn überhaupt nur ein paar Euros bekommen hätte, habe ich auch verschenkt. Und glaubt mir, es macht sehr glücklich Menschen so eine Freude bereiten können. Ich wurde selten so dankbar angesehen und das macht einfach ein gutes Gefühl. Ich hätte die Sachen wahrscheinlich doch weggeworfen und auf diesem Weg konnte ich noch gutes tun. Wirklich toll und doch so einfach.

Tja so langsam lichtet sich mein Hab und Gut. Meine Mama war heute da um schon mal meine Pflanzen abzuholen. Und es ist schon befremdlich die Wohnung ohne meine heiß geliebten Blumen zu sehen, Aber ich weiß ja, dass sie in den aller besten Händen sind :-).

Noch 17 Tage und 15 Stunden

Es fügt sich alles.

Insgesamt bin ich gut voran gekommen mit meinen Vorbereitungen. Klar gibt es immer noch Sachen, die geregelt werden müssen, aber ich bin ganz zuversichtlich, dass ich das alles entspannt schaffe. Es sind auch ein paar größere Baustellen dabei, aber bisher bin ich noch nicht nervös geworden, dass es nicht funktionieren wird. Und bisher konnte ich mich immer auf das Vertrauen, dass sich alles schon fügt, verlassen.

Ich hatte ja geschrieben, dass ich angefangen habe „Hosts“ anzuschreiben um dort die ersten Tage und Wochen zu verbringen. Gerade am Anfang brauche ich erst mal ein paar Tage für mich um alles zu verarbeiten, ein wenig zu entspannen und die nächsten Steps zu planen. So blöd das vielleicht klingt, aber ich bin gerade echt Urlaubsreif. Es ist alles so aufregend, es passiert wahnsinnig viel und ich sehne mich nach ein paar Tagen Seele baumeln lassen und den Kopf ausschalten zu können. Um in dieser Zeit nicht unnötig Geld auszugeben habe ich mich entschieden bei einem Host unterzukommen, wo ich dann für ein paar Stunden leichte Arbeit am Tag Kost und Logis bekomme. Dazu habe ich einige angeschrieben und leider war die Resonanz nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Es gibt anscheinend viele viele Interessenten, die so reisen und ihre Arbeit anbieten. Die Tatsache nicht zu wissen wo und wie man startet hat mich schon ein wenig beschäftigt in den letzten Tagen, aber ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es fügt sich ja alles… ;-). Tja und so war es dann auch am Donnerstag. Ich habe die Nachricht erhalten, dass ich in einem Bungalow Resort in der Nähe von Krabi unterkommen kann. Krabi ist eine Region im Süden von Thailand und bekannt für die Insel Koh Pi Pi – auch durch Leonardo DiCaprio und „The Beach“ bekannt geworden. Mmmh, ich glaube es gibt schlimmeres als hier ein paar Wochen zu bleiben… Die Nachricht hat mich wirklich wahnsinnig gefreut und ich habe gemerkt, dass mir ein kleiner Stein vom Herzen gefallen ist. Ich habe eine konkrete Anlaufstelle für den Anfang, kann mir konkreter ausmalen wie so die ersten Tage verlaufen werde und kann mich ganz in Ruhe auf meine Reise einlassen. Hier komme ich ja doch nicht dazu, weil einfach viel zu viel passiert zur Zeit.

Sollte klappen, oder? 😉

banana bungalow

Da ich ja nur ein Oneway Ticket gebucht habe, hatte ich ein wenig Sorge, dass es Probleme bei der Einreise geben wird. Normalerweise bekommt man das Thailand Touri Visum am Flughafen, wenn man ankommt. Es gibt aber auch die Möglichkeit das Visum schon im Vorfeld zu beantragen. Da die thailändische Botschaft nur 10min fußläufig von meiner WG entfernt ist, bin ich letzte Woche mal hingegangen und habe mir ein Visum beantragt. Auch mit einem One Way Ticket sollte es laut Botschaft kein Problem sein einzureisen. Ich habe mich für das Touristen Visum (60 Tage) entschieden mit zweifacher Einreise. Ich darf also 60 Tage am Stück bleiben und nach einem kurzen Ausreisen wieder für weitere 60 Tage einreisen. In Thailand war es in den letzten Jahren relativ einfach über den so genannten VISA RUN die Visa zu verlängern. Da sich aber die Visa Bestimmungen Ende letzten Jahres etwas verschärft haben, wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen und habe hier schon beide beantragt. Ich möchte ungern am Grenzübergang stehen und dann hören, dass ich kein neues Visum bekomme. Zwei Tage später konnte ich es auch schon wieder abholen. Jetzt habe ich sowohl 120 Tage Thailand und 365 Tage Neuseeland sicher. 🙂 Vor lauter Glückseligkeit habe ich mich dann doch zum Kauf einer hochwertigen Kamera entschieden und werde dann meine Zeit in Krabi dazu nutzen meine fotografischen Fähigkeiten zu vertiefen um euch immer schön mit Bildern zu versorgen.

Noch 24 Tage und 16 Stunden

 

Träume verwirklichen

Gestern morgen, ein morgen wie jeder andere… Aufstehen sich fertig machen, noch schnell nen Kaffee trinken und dabei Radio hören. Ich höre morgens meistens hr3 über das Webradio. Die hr3 Morningshow hat jeden Tag ein bestimmtes Thema über das die Moderatoren berichten und diskutieren. Häufig fordern sie die hr3 Hörer dazu auf ihnen ihre Meinungen per Email oder auch per Anruf mitzuteilen. Heute wurde zum Beispiel über das Thema Masern diskutiert. Tja und gestern hieß das Thema des Tages: „Träume verwirklichen“. Die Moderatoren haben ihre Hörer dazu aufgefordert sich zu melden um zu erzählen welche Träume sie sich vor kurzem verwirklicht haben. Einer hat z.B. von seinem neu erworbenen VW Bulli berichtet (Dennis???), eine andere von ihrem neu angelegten Garten und eine hr3 Hörerin hat sich den lang ersehnten Schäferhund angeschafft. Tja und dann habe ich mal kurz darüber nachgedacht welche Träume ich mir denn schon in meinem Leben verwirklicht habe. Moment mal… mmmh. Ich bin ja eigentlich gerade mittendrin und voll dabei?! Da musste ich dann mal kurz über mich lachen und dachte, dass ich diese Traum-Verwirklichungs-Phase auch mit dem hr3 Team teilen könnte. Ich hatte eh noch ein paar Minuten Zeit und der Kaffee war noch nicht ausgetrunken. Schnell den Laptop genommen, die hr3 Seite war durchs Webradio schon geöffnet, das Kontaktformular raus gesucht und einfach mal drei vier Sätze zu meiner derzeitigen Situation geschrieben. Innerhalb von wenigen Minuten kam dann auch schon die Antwort aus der Redaktion:

WOW, da erfüllst du dir nicht nur deinen Traum, sondern auch von vielen anderen 🙂 Wir sind hier alle sehr neidisch und freuen uns sehr für dich 😀 Vielleicht schickst du uns mal von den verschiedenen Stationen ein Foto von dir 😉 Reiche deine Geschichte gleich an Tobi und Mirko weiter.
Vielen Dank für deine Beteiligung.
Wir wünschen dir alles Gute für deine Weltreise 🙂
Liebe Grüße,
Haha irgendwie hatte ich damit gar nicht gerechnet, aber gut. Inzwischen musste ich mich dann auch auf den Weg ins Büro machen, hab schnell beim Ipod hr3 eingestellt und habe voller Spannung die Sendung verfolgt. Knapp zehn Minuten später war es soweit, dass die beiden Moderatoren live im Radio sagten: „Wo wir gerade beim Thema Neid sind… Wir haben gerade eine Mail ins Studio bekommen, die uns alle neidisch machen wird. Jennifer aus Frankfurt ist nämlich gerade dabei ihren Traum zu verwirklichen und befindet sich mitten in den Planungen zu ihrer Weltreise…“ Sie haben dann noch die zwei drei infos, die ich in die Mail geschrieben hatte gesagt und ich saß mit Herzklopfen in der Bahn und hab mich wie ein kleines Mädchen an Weihnachten gefreut. Mein Traum im Radio und es ist kein Traum mehr, sondern es wird Wirklichkeit. Obwohl ich die Infos ja per Mail ins Studio geschickt habe war es trotzdem so unwirklich es im Radio zu hören. Total witzig, total surreal und total aufregend!
Ach ja und das Visum für Neuseeland ist approved :-). Die Bestätigung kam Anfang der Woche. Ich werde also 12 Monate die Möglichkeit haben in NZ zu reisen und zu arbeiten.
Noch 27 Tage und 13 Stunden

Alaaaf

Bützje, Strüßje und Kamelle – auch dieses Jahr war der Karneval ein voller Erfolg. Zwei Tage Köln, zwei Tage Bonn und ein Überraschungsbesuch von meinen Prosecco Lerchen. Es war wie immer wundervoll im Rheinland zu sein. Vielen Dank an die wundervollen Menschen, die dabei waren. Ich hoffe ihr habt euch gut erholt und die berühmt berüchtigte Karnevals Grippe hat euch noch nicht erreicht :-). Mir liegt immer der Satz auf der Zunge „das war vorerst das letzte Mal Karneval in Köln“, aber das stimmt ja gar nicht. Bzw. ich kann es ja gar nicht wissen. Wer weiß vielleicht bin ich nächstes Jahr wieder da. Weiberfastnacht ist am 04.02.2016 – das könnte ich ja schaffen. Gefühlt steht die nächste Session ja eh bereits vor der Tür. Oder vielleicht teste ich mal den brasilianischen Carnival um vergleichen zu können…

Das Karnevals Wochenende war auch eine weitere Etappe in meinem Kopf. Erst mal bis Karneval denken und nicht weiter. Das ist jetzt vorbei. Und Karneval 2016 ist eine doch sehr große Etappe, soweit will ich noch nicht denken. Gut, also was kommt jetzt? Wie viel Zeit bleibt denn eigentlich? Noch fünf Wochenende – wow das hört sich schon ganz schön wenig an! Ein Wochenende geht für den Abschied und Umzug aus Frankfurt drauf, dann gibt es noch einige Geburtstage, die noch gefeiert werden, Schnubel hat eine Überraschung für mich und zack ist die Zeit auch schon rum. Die nächsten Wochen werden wahrscheinlich nicht unbedingt die schönsten in der Vorbereitungszeit. Die Abschiede häufen sich so langsam und ich bin doch so furchtbar schlecht dadrin. Können wir das mit dem Abschied nicht einfach sein lassen? Einmal aus der Ferne winken und einen Handkuss werfen? Nein?!?! Na gut, also versuchen wir es positiv zu sehen.

Gestern habe ich dann mein NZ Visum beantragt. Ich habe ja bis einen Tag vor meinem 31. Geburtstag Zeit, dieses zu beantragen und habe dann ein weiteres Jahr Zeit um nach Neuseeland einzureisen. Ich muss beim Beantragen ein voraussichtliches Einreise Datum angeben. 01.09.2015 – mal sehen ob ich das schaffe :-). Es ist relativ simpel das Visum zu beantragen. Man muss halt einige Fragen beantworten und eine Master oder Kreditkarte bereit halten. Das Visum kostet $165 und ich hoffe, dass ich bald die Bestätigung bekomme, damit ich an dieses to do auch einen Haken setzen kann.

Die Auslandskrankenversicherung ist auch gebucht. Ich habe mich für die Hansemerkur Langzeit Auslandskrankenversicherung entschieden. Die wurde mir von vielen anderen Reisenden  empfohlen, die sich auch in Anspruch nehmen mussten. Allerdings habe ich mich für die Variante ohne USA und Kanada entschieden. Wenn ich die beiden Länder mit in den Versicherungsschutz nehme müsste ich mit den dreifachen Kosten rechnen. Also lasse ich diese beiden Länder lieber raus. Ich habe ja genug Auswahl um woanders hin zu fahren.

Gestern habe ich auch mal angefangen verschiedene Hosts in Süd-Thailand anzuschreiben. Also Einheimische, die Reisenden eine Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung stellen, wenn man ihnen ein paar Stunden pro Tag bei kleineren Arbeiten hilft. Mal sehen was sich da so ergibt. Die ersten Rückmeldungen habe ich schon, jetzt müssen wir nur gucken, ob es zeitlich passt.

Noch 35 Tage und 13 Stunden…