Tag 174: Seoul, Südkorea
23° sonnig
Ein Jobangebot ind Chiang Mai, eine gesperrte Kreditkarte und der Weg nach Korea
Klein Jenny ist in Südkorea und das ist so abgefahrn… Keine Ahnung warum, aber ich finde es mega spannend und aufregend. Fünf Wochen werde ich nun hier verbringen bevor es am 21.10.15 nach Kualar Lumpur / Malaysia geht.
Thailand habe ich mal wieder verlassen. Eigentlich dachte ich, dass ich ziemlichen Abschiedsschmerz haben werde, aber es hielt sich komischerweise in Grenzen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich weiß, dass ich wiederkomme. Ich habe zwar kein Datum oder konkrete Pläne, aber irgendwie ist es für mich völlig klar. Thailand ist ja sowas wie meine zweite Heimat und deshalb werde ich eh wieder kommen.
Die letzte Woche in Chiang Mai habe ich dazu genutzt um fleißig zu arbeiten und ich muss sagen, dass ich meinen neuen Alltag sehr gerne habe. Ausschlafen, frühstücken, ein bißchen arbeiten vom Hostel aus, nen Mango Shake trinken und dann in einen Co-Working Space um weiter zu arbeiten. Das sind Büroräume wo man sich für einen Tag einen Arbeitsplatz buchen kann. Ja und abends geht man dann auf den Markt zum essen oder irgendwo anders hin um das grandiose Essen zu genießen. Wenn ich vom arbeiten schreibe meine ich zum einen die Aufträge von den Agenturen und dann meinen neuen Blog voran treiben bzw. mir Wissen anzulesen. Und es ist herrlich :-). Der Tag hat plötzlich gar nicht mehr genug Stunden…
Leider hatte ich in Chiang Mai Probleme mit meiner Kreditkarte. Irgendwie hat es jemand geschafft die zu missbrauchen und ich weiß nicht wie. Also ich habe Abbuchungen, die ich nicht getätigt habe und da wir von über € 700,- sprechen tut das schon ein bisschen weh. Glücklicherweise habe ich ein zweites Konto sodass ich weiterhin an Geld komme. Ich habe jetzt Strafanzeige erstattet und hoffe, dass mir das Geld zurück erstattet wird, aber ich denke schon. Meine Bank ist sehr hilfsbereit. Nervig ist es trotzdem und jetzt darf nichts mit meiner andere Karte passieren. Toi, toi, toi… Naja, aber auch wenn, auch das würden wir geregelt bekommen.
Und dann war die Zeit in Chiang Mai noch aus einem anderen Grund plötzlich sehr aufregend. Ich habe nämlich ein Jobangebot für einen unbefristeten Vertrag in Chiang Mai bekomme und habe mich kurze Zeit wirklich darin gesehen. Die Vorstellung fest in dieser tollen Stadt leben zu können fand ich so faszinierend, dass mir Inhalt und Gehalt fast egal waren. Nach einer Nacht drüber schlafen hat sich das dann aber wieder gelegt. Inhaltlich wäre es so gar nicht spannend gewesen und gehaltstechnisch auch sehr uninteressant. Deshalb habe ich es dann auch abgelehnt und jetzt wo ich in Korea sitze bin ich auch mehr als froh, dass ich mir meine Freiheit bewahrt habe.
Jaaaaaa… Korea! Ich bin da! Es ist so krass und so wahnsinnig aufregend. Ich fühle mich wie ein kleines Kind an Weihnachten. Hier gibt es soviel zu entdecken, es ist alles so anders und doch so normal. Mein erster Eindruck ist: das wuselige und chaotisch asiatische, gepaart mit einer wahnsinnigen Eleganz, technischem Fortschritt und einem peniblen Sauberkeitssinn. Es fasziniert mich und ich freue mich sehr, dieses Land zu entdecken und kennen zu lernen. Heute werde ich mich mal auf den Weg machen und das Universitäts- und Hipster Viertel „Hongdae“ erkunden. Und das bei wundervollen Spätsommer Wetter, ich kann den Herbst riechen und das finde ich nach den vielen Wochen Hitze mehr als grandios.
Chung, meine Freundin aus Deutschland treffe ich dann am Dienstag und dann bekomme die volle Ladung Insiderwissen :-). Ich mache viele Fotos und werde euch schnellstmöglich auch einen Eindruck vom „Land der Morgenstille“ vermitteln. Ach und was vielleicht ganz interessant ist, in Südkorea bekommt man als Deutscher ohne Probleme ein dreimonatiges Visum ausgestellt. Stempel in den Pass am Flughaufen und man darf drei Monate bleiben. Außerdem gibt es ein Working-Holiday Visum für alle, die unter 30 sind. Nur mal so als Zwischeninfo, falls jemand von euch einen Auslandsaufenthalt plant.
















































