Sommer 2008
Drei Wochen Moskau inkl. einem Ausflug nach St. Petersburg
Moskau kann man schlecht beschreiben. Man muss es erleben. Es ist aufregend, es ist kitschig, es ist erschreckend, es ist vielfältig, es ist anders und wahnsinnig faszinierend.
Ich hatte das Glück bei einer russischen Familie unterzukommen und Moskau dadurch vielleicht von einer etwas anderen Seite kennen zu lernen als manch andere Touristen. Ein riesen großer Vorteil war meine durchgängige Dolmetscherin. Nur mit englisch ist es leider nicht immer so einfach.
Moskau hat im kulturellen Bereich sehr viel zu bieten. Viele Museen und Sehenswürdigkeiten die besichtigt werden wollen, aber auch für alle architektonischen Liebhaber gibt es viel zu entdecken. Mir hat es der stalinistische Zuckerbäckerstil angetan – besonders bekannt durch die „sieben Schwestern“. U-Bahn fahren ist ein Erlebnis, sehr tief unter der Erde transportiert die Metro im Sekundentakt tausende von Menschen. Viele der Haltestellen sind ein Kunstwerk für sich und auf den ellenlangen Rolltreppen sieht man selten bzw. eigentlich nie einen lächelnden Menschen. Die Moskauer sind ein spezielles Volk. Freude und Emotionen werden so gut wie gar nicht gezeigt – aber in auffälligen und kreativen Fotoposen sind sie Weltmeister. Aber auch hierbei sieht man selten jemanden lächeln.
Moskau lohnt sich in jedem Fall! Aber ist auch mit Vorsicht zu genießen. Die Einheimischen finden immer etwas was vermeintlich falsch gemacht wurde. So kann das überqueren einer Straße schnell mal umgerechnet €100 kosten – optional eine Nacht im Knast…
St. Petersburg







