Roadtrip Tag 19-21: Dong Hoi

07.-09.06.15

185km

Phong Na National Park mit beeindruckenden Höhlen

Von Hue aus habe ich mich auf den Weg nach Dong Hoi gemacht. Der Weg führte über den Highway 1 und war wohl so unspektakulär, dass ich ihn direkt wieder vergessen habe. In Dong Hoi gibt es ein Hotel, das auch einen Schlafsaal besitzt, welches wirklich außergewöhnlich gute Bewertungen besitzt und deshalb habe ich mich auf den Weg dahin gemacht. Und kaum angekommen und den Helm abgesetzt, habe ich auch direkt ein bekanntes Gesicht gesehen. Eine Amerikanerin, mit der ich ein paar Tage in Dalat verbracht habe. Also schnell in den luxuriösen Schlafsaal eingecheckt, Turbo Dusche und dann los zusammen mit ihr den Markt erkunden. Sie hat nämlich abends noch den Nachtbus nach Hanoi genommen und hatte daher nicht viel Zeit.

Dong Hoi kann man als ruhiges, unspektakuläres, aber hübsches Örtchen bezeichnen. Wieso aber verirren sich Touristen hier her? Das liegt an dem 35km entfernten National Park „Phong Na“ in dem vor gar nicht allzu langer Zeit die größte Höhle der Welt entdeckt wurde und neben dieser Höhle auch noch einige andere. Man kann auch direkt an dem National Park übernachten, aber mir war nach etwas Ruhe und einem richtigen Ort/Städtchen. Ich war immer noch angeschlagen und habe daher den ersten Tag in Dong Hoi im Bett verbracht. Am Nachmittag habe ich es dann geschafft aufzustehen und habe mich in ein Café neben dem Hotel gesetzt und endlich mein Buch weiter gelesen. Plötzlich höre ich altbekannte Motorengeräusche und wer biegt um die Ecke? Meine zwei Jungs, mit denen ich ein paar Tage gereist bin. Super lustig! Die Welt ist ein Dorf und Vietnam sowieso.

Am nächsten Tag bin ich mit einer geführten Tour von dem Hotel zum NP gefahren. Man könnte diese Tour auch alleine mit dem Roller machen, aber ich hatte einfach keine Lust mir selbst Gedanken zu machen, den richtigen Weg raus zu suchen, etc. In den letzten Wochen habe ich so häufig nach dem richtigen Weg gesucht, den richtigen Eingang versucht zu finden, mit Händen und Füßen gesprochen, dass mir einfach danach war einen englisch sprechenden Tour Guide zu haben, der mir sagt wann ich was wo machen soll. Haha und ich fands richtig geil mich einfach in den Minivan zu setzen und mein Köpfchen ausschalten zu können.

Im National Park haben wir erst die Paradise Cave besucht. Eine atemberaubende Höhle, die insgesamt 31km lang ist und erst seit 2011 für Besucher geöffnet ist.

  

  

Wie man vielleicht erkennen kann ist es ein seeeeeeehr beliebtes Touristen Ziel und es war wahnsinnig viel los. Hauptsächlich Asiaten, die es lieben an gefühlt jeder Ecke ein Selfie zu machen, weshalb es manchmal doch etwas anstrengend war dadurch zu laufen ;-). Empfehlenswert ist es diese Höhle möglichst früh zu besuchen, damit es nicht ganz so voll ist.

Nach der Paradise Cave ging es weiter zur Dark Cave. Diese Höhle ist, wie der Name schon sagt, unbeleuchtet und wurde zum kleinen Abenteuerspielplatz für die ganzen Backpacker umfunktioniert. 😀 Über eine Zipline (Seilrutsche) gelangt man zum Höhleneingang. Mit Schwimmwesten und Kopflampen bewaffnet macht man sich dann auf den Weg in die Höhle und klettert und wandert so ein bißchen rum. Irgendwann wird es immer schmaler und lehmiger und man rutscht und watet durch Unmengen an Schlamm bevor man in einem großen Schlammbecken landet. Haha und da geht natürlich die große Schlammschlacht los bis man von Kopf bis Fuss in Schlamm getaucht ist. Sehr lustig! Fotos habe ich dementsprechend nicht, nur von dem kleinen Spielplatz auf dem man sich dann später austoben konnte und der Umgebung.

  

Abends bin ich dann mit den Jungs noch auf ein paar Bierchen los gezogen bevor ich dann am nächsten Tag nach Ninh Binh gefahren bin. Tag 22

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