01.-04.06.2015
Anreise: 120km
Wunderschönes Hoi An zum Entspannen
Die Anreise von Quang Ngai nach Hoi ist relativ umspektakulär über den Highway 1 gewesen. Viele Reisefelder und eine gute ausgebaute Straße lassen einen den Weg sehr schnell zurück legen.
Und Hoi An an sich muss man erlebt haben. Es ist ein wunderschönes süßes Örtchen, mit kleinen Gassen, einem Fluss, Unmengen an Lampions, Stränden und einfach einer super schönen Atmosphäre. Jeder hat mir bisher diesen Ort ans Herz gelegt und genauso gebe ich es weiter. Falls du nach Vietnam reisen solltest, ist ein Aufenthalt in Hoi An ein Muss.
Mit den zwei Jungs habe ich mir wieder ein nettes Hotelzimmer geteilt und wir haben drei Tage lang entspannt, am Pool oder Strand gelegen, durch die Gässchen geschlendert und abends trifft sich dann die Backpacker Gemeinde in den schön beleuchteten Straßen, um das ein oder andere Kaltgetränk zu genießen. Zudem ist Hoi An eine Fahrradstadt und in machen Straßen herrscht Rollerverbot was wie Urlaub für die Ohren ist ;-).
Nach den Tagen in den Central Highlands fand ich es wirklich toll wieder englisch sprechende Menschen um mich herum zu haben. Dadurch, dass Hoi An von fast jedem Vietnam Tourist besucht wird ist es dementsprechend sehr touristisch und auch die Backpacker Party Gemeinde muss man mögen. Jaaaa… einige von euch werden jetzt sicherlich lachen, aber ich bin definitiv zu alt für diese Backpacker Party Szene :-D. Es geht nur darum wer als erstes voll ist, welche Bar die meisten Freigetränke ausschenkt und die besten Party Spiele hat. Bierpong und irgendwas mit Lachgas Luftballons waren ganz weit vorne…
Aber auch wenn ich nicht mitten im Partygeschehen war habe ich es sehr genossen abends an dem Fluss zu sitzen und mit netten Menschen ein Bierchen zu trinken.
Hoi An ist auch sehr bekannt für die ganzen Schneidereien. Viele Touristen lassen sich hier maßgeschneiderte Anzüge, Kleider oder auch Schuhe machen. Und weil es so viele verschiedene Läden gibt, buhlen die Einheimischen um die Touristen. Haha, mir wurde glaube ich noch nie so häufig an einem Tag zugerufen wie „beautiful“ ich sei ;-).
Falls man ein bißchen was aktives machen möchte kann man in Hoi An Vietnamesische Kochkurse besuchen oder einen Ausflug zu den Marble Mountains machen. Die liegen etwas nördlicher und es handelt sich dabei um fünf bewaldete Marmor- und Kalksteinfelsen, die jeweils den Namen eines der Elemente tragen. Thun Son (Wasser), Tho (Erde), Kim (Metall), Hoa (Feuer) und Moc (Holz).
Ich war auf dem höchsten Felsen und konnte diese wunderschöne Aussicht genießen. Nach den vielen Treppen bei 38 Grad eine nette Belohnung.
Zudem kann man da oben auch noch Pagoden und Höhlen besichtigen.
Insgesamt ein schöner und lohnenswerter Ausflug. Nach dem vielen am Strand liegen tut ein bißchen Bewegung ja auch gut ;-).
Nun ja und nach diesen wunderschönen entspannten Tage hatte ich nicht gedacht, dass die Entspannung innerhalb von wenigen Stunden weg sein wird… Mein bisher aufregendster Tag: Tag 17 – undefiniert.














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